klimawandel

Mobilität

Altdorf (ots) - Die Berggebiete leiden stark unter den Abgasen und

dem Lärm von Lastwagen. Mit einer Alpentransitbörse wird der
LKW-Verkehr ökologisch, marktgerecht und effizient reduziert. Der
ÖBB-Zug "Alpentransitbörse" trägt ab Sonntag, 14. Dezember 2008, das
innovative Konzept einer solchen Börse quer durch Österreich.

Am Brenner, Tauern, Gotthard und Mont-Blanc belastet der
LKW-Transitverkehr Bevölkerung und Umwelt in einem kaum erträglichen
Mass. Der Strassengüterverkehr ist deshalb zugunsten einer
nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums zu reduzieren. Die
Alpentransitbörse (ATB) ist ein geeignetes Instrument, um den
Gütertransport von der Strasse auf die Schiene zu verlagern.

Die ATB funktioniert so: Die Anzahl LKW-Fahrten durch die Alpen
wird beschränkt. Nur wer ein Durchfahrtsrecht hat, darf mit dem
Lastwagen einen Alpenübergang benutzen. Die Durchfahrtsrechte sind
frei handelbar. Die ATB ist ein markwirtschaftliches und nicht
diskriminierendes Instrument.

Die Idee einer Alpentransitbörse ( www.alpentransitbörse.at ) ist
vom Schweizer Verein "Alpen-Initiative" ( www.alpeninitiative.ch ) in
die politische Diskussion eingebracht worden. Nun hat der Verein den
ÖBB-Fernverkehrszug IC 543 auf den Namen "Alpentransitbörse" getauft.
Der Zug fährt vom 14. Dezember 2008 an täglich von Salzburg nach
Wien. In Österreich empfiehlt der VCÖ die Einführung einer
Alpentransitbörse. Auch Bundesratspräsident Jürgen Weiss (ÖVP) macht
sich stark für eine ATB. Anfang 2008 haben Regierungsvertreter aus
den Regionen entlang der Transitkorridore Brenner, Gotthard, Fréjus
und Mont-Blanc die ATB als marktbasierte Massnahme gefordert.

Der Verein Alpen-Initiative finanziert sich über
Mitgliederbeiträge und Spenden. Er hat die so genannte
Alpen-Initiative lanciert, die 1994 vom Volk gutgeheissen wurde.
Seither verlangt die Schweizer Verfassung (Grundgesetz), dass der
alpenquerende Güterverkehr auf die Schiene verlagert wird.

Hinweis für die Redaktionen: Es wird via APA-ots ein Bild des
ÖBB-Zugs "Alpentransitbörse" verschickt und es kann kostenlos bei
www.photopress.ch heruntergeladen werden.

14.12.2008 - 11:00 Uhr, Alpen-Initiative

[Spiegel Online] Zu lahm, zu spartanisch, zu teuer: Die meisten Elektro-Autos taugen noch nicht für den Alltag. Mit dem Mindset will der ehemalige VW-Designchef Murat Günak das ändern. Ein Prototyp rollt bereits durch die Schweiz - SPIEGEL ONLINE hat ihn ausprobiert.

Es ist ein fast schon unheimliches Gefühl, das den Reiz von Elektroautos ausmacht. Man hört keinen Laut - trotzdem reicht ein sanfter Druck aufs Fahrpedal, um davon zu jagen. Bislang ist dieses beeindruckende Erlebnis nur ganz Wenigen vorbehalten. Denn Autos mit Elektroantrieb sind rar - und sehr teuer.

[Mehr bei Spiegel Online....]

Batteriekosten und Energiebedarf bestimmen Entwicklung

Wegen ihrer höheren Energieeffizienz steht Elektroautos eine große Zukunft bevor

Karlsruhe (pte/09.12.2008/13:00) - Steigende CO2-Emissionen durch Kraftstoffverbrennung und Rohstoffknappheit lassen eine geänderte Zusammensetzung des Autofuhrparks der Zukunft erwarten. Davon ausgehend haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung http://www.isi.fraunhofer.de in einer Wirtschaftlichkeitsanalyse die wesentlichsten Parameter für eine auf Strom basierte Mobilität identifiziert. Diese sind die Entwicklung der Batterie- und Antriebskosten sowie die Kostendifferenz zwischen Strom und Energie aus konventionellen Ressourcen. Weiters wurden, auf Grundlage des Energieverbrauchs, zwei Szenarien für die Verbreitung der Hybrid- und Elektroautos im Jahr 2050 entwickelt.

Motorkühlung dient als Wärmespender und Erzeuger von Wasserdampf

Messina (pte/08.12.2008/13:50) - Wissenschaftler am italienischen Istituto di Tecnologie Avanzate per l'Energia http://www.itae.cnr.it haben eine Energie sparende und ökologische Klimaanlage für Lastkraftwagen entwickelt. Das System wird über den Kühlwasserkreislauf des Motors gespeist und benutzt als Kühlmittel an Stelle des umweltfeindlichen Freon den aus der Abwärme entstehenden Wasserdampf.

Umweltminister begrüßt Einigung zu CO2-Grenzwerten

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Einigung zu den CO2-Grenzwerten für Pkws als "guten Kompromiss" begrüßt.

„Mit einem maximalen CO2-Ausstoß von 120 g/km für Neufahrzeuge wird ein ehrgeiziges Ziel festgeschrieben. Die Einigung schafft einen verbindlichen Rechtsrahmen und gibt der Autoindustrie nach langen Debatten endlich Planungssicherheit. Besonders wichtig ist, dass bis 2020 der CO2-Ausstoß auf durchschnittlich 95 g/km gesenkt werden soll.

Berlin (ots) - Bevorstehende EU-Abgasregelung unterstützt Spritfresser-Strategie der deutschen Autohersteller - Klimaschutz absurd: Spritverbrauch und Klimagasausstoß dürfen bis 2012 sogar noch ansteigen - Selbst das Langfristziel für 2020 wird durch eine "Revisionsklausel" entwertet - Nach dem Durchmarsch der Autolobby bei Bundesregierung und in der EU: DUH fordert Bundestag und Bundesrat auf, dieser für den Klimaschutz verheerenden Regelung durch ein Bonus-Malus System entgegenzuwirken

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