klimawandel

Energie

Steuerzahler bleiben auf Kosten des Atommülllagers Asse sitzen

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Beschluss des Deutschen Bundestages zur Novelle des Atomgesetzes, der Kosten für Betrieb und Schließung des Atommülllagers Asse II in Niedersachen der Allgemeinheit aufbürdet, als "Alarmfall für den Steuerzahlerbund" bezeichnet. Es sei davon auszugehen, dass ein Großteil der dort gelagerten Abfälle aus Atomkraftwerken stamme. Die Kosten für deren Lagerung seien selbstverständlich von deren Betreibern zu zahlen. Die Sicherung des Atommülls würde nach Schätzungen rund zwei Milliarden Euro kosten.

Greenpeace unterstütze Klagen gegen Castortransport sind erfolgreich

Hamburg / Karlsruhe (ots) - 29. 1. 2009 - Das Bundesverfassungsgericht hat heute die Rechte der Bürger gegen die Atomindustrie gestärkt. Künftig müssen Klagen von Anwohnern der Atommülltransportstrecke nach Gorleben zugelassen werden. In der Vergangenheit hatte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg regelmäßig entsprechende Klagen mit der Begründung abgelehnt, dass das Atomrecht nicht zum Schutz der Bürger angewendet werden könne. Im Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht hatte die Bundesregierung ein Zurückweisen der Klagen beantragt. Dies haben die Verfassungsrichter heute in ihrer Urteilsverkündung als Verstoß gegen die Grundrechte der Kläger gewertet.

Berlin (ots) - Deutsche Umwelthilfe begrüßt heute veröffentlichte Prognose zur Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien - DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake: "Neuausrichtung des gesamten Stromsystems wird zentrale Herausforderung" - Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken würde zum Bremsklotz für modernes Energiesystem - Prognose der Erneuerbaren Energiebranche ermittelt 47 Prozent Ökostrom bis 2020

Versorgung von kleinen stromsparenden Endgeräten im Fokus

Mini-Brennstoffzelle produziert 0,7 Volt bei 0,1 Milliampere

Illinois (pte/26.01.2009/13:59) - Forscher der Universität Illinois haben die weltweit kleinste funktionierende Brennstoffzelle vorgestellt. Die mit Wasserstoff betriebenen Energieerzeuger sollen künftig portable Endgeräte mit Strom versorgen. Die nun vorgestellte Entwicklung hat die Abmessungen von drei mal drei Millimeter bei einer Dicke von einem Millimeter, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Insgesamt produzieren die ersten Prototypen der Mini-Brennstoffzellen 0,7 Volt Spannung und 0,1 Milliampere Stromstärke. Mit einer Tankfüllung arbeitet das System 30 Stunden.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat heute auf dem Neujahrsempfang der Berliner Energieagentur Kreativität zum Erreichen der klimaschutz- und energiepolitischen Ziele gefordert. Die hoch energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplung müsse zunehmend tragender Bestandteil der Energieversorgung werden. „Berlin als KWK-Hauptstadt mit einem Anteil von 42 % setzt die Maßstäbe.“, so Müller.

Versorgungsanteil Erneuerbarer Energien soll vervierfacht werden

Seoul/Gelsenkirchen (pte/24.01.2009/13:45) - Südkorea hat sich in Sachen Energiepolitik ambitionierte Ziele gesetzt. In den kommenden zwei Jahrzehnten soll der "Green Growth Strategy" zufolge der Anteil Erneuerbarer Energien an der nationalen Energieversorgung mehr als vervierfacht werden. Die deutsche Solarbranche erhofft sich daher als weltweit führender Solarstandort umfangreiche Kooperationen und ein deutliches Auftragsplus aus dem Tigerstaat. Etwaige Beteiligungsmöglichkeiten werden im "Korean-German Cooperation Forum on Solar Energy" in Zusammenarbeit zwischen der Korean Energy Management Corporation (KEMCO), der EnergieAgentur.NRW und dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen koordiniert.

Schellnhuber betont klimapolitische Bedeutung der CCS-Technologie

Kongress in Berlin erörtert aktuellen Stand und Perspektiven der Abscheidung und Speicherung von CO2 als konkrete Maßnahme zum Klimaschutz

Berlin (ots) -  "CCS ist eine der wichtigsten Technologien der kommenden Jahre, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit", erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel heute zum Auftakt des Kongresses "CCS - Ein Muss für den Klimaschutz" des Informationszentrums klimafreundliches Kohlekraftwerk e.V. in Berlin. CCS ist eine Klimaschutztechnologie für die Abscheidung und geologische Speicherung von Kohlendioxid (CO2).

Berlin (ots) - Im Jahr 2008 haben die deutschen Kernkraftwerke ihre Bruttostromerzeugung um 5,9 Prozent erhöht. Sie stieg von 140,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) in 2007 auf 148,8 Mrd. kWh im vergangenen Jahr. An der Spitze steht dabei das Kernkraftwerk Isar 2 in Bayern mit einer Jahresproduktion von 12,1 Mrd. kWh bei einer
Leistung von 1.475 Megawatt (MWe).

Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten zum Klimawandel - direkt in Ihr Postfach. Kostenlos & unverbindlich.

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.