klimawandel

Energie

Grüner Strom Label e.V. zertifiziert seit zehn Jahren Ökostrom

Label für qualitativ hochwertige Ökostromprodukte bringt mehr Transparenz in den Ökostrommarkt

(pressebox) Bonn, 29.01.2009, Seit nunmehr zehn Jahren zertifiziert der Grüner Strom Label e.V. (GSL) Ökostromprodukte mit hohem Umweltnutzen. Gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherschutzverbände gründeten den Verein mit dem Ziel, durch die Vergabe des Labels eine ökologische Energieversorgung zu fördern und mehr Glaubwürdigkeit und Transparenz in den Ökostrommarkt zu bringen. Damit war der GSL e.V. die erste Organisation in Deutschland, die sich diesem Thema angenommen hat.

Erdöl und Erdgas sind in Zeiten von Pipeline-Piraterie, Preiskopplung und eingeschränktem, realen Wettbewerb, Anbieteroligopolen sowie Durchleitungsrechten und beschränkter Lagerfähigkeit kritische Rohstoffe für Industrie, Administration und Bürger der Abnehmerstaaten.
Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sichern die erneuerbaren Energien in Deutschland Investitionen und Beschäftigung. „Dieser Konjunkturmotor läuft rund, weil solide gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das engagierte Handeln vor Ort den Ausbau weiter vorantreiben“, sagte Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, heute bei einem Besuch in der Region Freiburg. Anlässlich der Verleihung des „Klaus Binder Zukunftspreises“ durch den Förderverein Zukunftsenergie/Solarregio Kaiserstuhl unterstrich Klug in Weisweil die erhebliche wirtschaftliche Bedeutung der erneuerbaren Energien.

Berlin (ots) - Anti-Atom-Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen rufen zu Protesten gegen die Wintertagung des Deutschen Atomforums am Mittwoch 4. Februar in Berlin auf - Propagandaveranstaltung der Atomwirtschaft soll symbolisch umzingelt werden - Laufzeitverlängerung alter Atomkraftwerke vergrößert das Katastrophenrisiko, verschärft das Endlagerproblem und verhindert den Übergang in verantwortbare Energieerzeugung auf Basis Erneuerbarer Energien.

Bundesumweltminister Gabriel sieht noch Diskussionsbedarf

Mit dem Entwurf für ein Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz soll die Europäische Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen umgesetzt werden. Die EU-Richtlinie verlangt von den Mitgliedstaaten, nationale Einsparziele festzulegen und eine Einsparung des Energieverbrauchs von jährlich 1 Prozent anzustreben. Außerdem soll der Markt für Energiedienstleistungen gestärkt werden. Es bleibt den Mitgliedstaaten überlassen, die hierfür geeigneten Maßnahmen zu ergreifen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: „Wichtig ist mir, dass das Gesetz kein zahnloser Tiger wird. Die Steigerung der Energieeffizienz ist der Schlüssel für eine neue Energiepolitik.“

Bundesumweltministerium informiert über Förderangebote zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Deutschland baut auf erneuerbare Energien - unter diesem Motto informiert das Bundesumweltministerium seit heute über die Förderangebote rund um das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Das Gesetz, das am 1. Januar 2009 für neu gebaute Gebäude in Kraft trat, ist ein wichtiger Baustein im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. "Nur rund sieben Prozent des deutschen Wärmebedarfs werden heute durch erneuerbare Energie gedeckt. Das wollen wir steigern: Unser Ziel ist, den Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent zu verdoppeln", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Öffentliches Fahrrad-Sharing in Großstädten als Vorbild

Mietautos könnten gut in das öffentliche Verkehrsnetz integriert werde

Berlin (pte/30.01.2009/13:20) - Gesündere Städte und neue Verkehrsroutinen verspricht die Idee des "öffentlichen Autos", die Verkehrsplaner der TU Berlin http://www.verkehrsplanung.tu-berlin.de formuliert haben. Darunter stellen sich die Forscher frei verfügbare Autos vor, die höchstens 300 Meter vom Benutzer entfernt stehen und unkompliziert per Handy aktiviert werden. Die Bezahlung erfolgt über einen speziellen Tarif des städtischen Verkehrsnetz-Tickets und erlaubt schnelles Wechseln zwischen Verkehrslinien und öffentlichem Auto, je nach Bedarf und Fahrtstrecke. "Das Prinzip ähnelt dem der öffentlichen Fahrräder, die sich in den letzten Jahren bereits in vielen europäischen Großstädten durchgesetzt haben", sagt die Forschungsleiterin Christine Ahrend im pressetext-Interview. Erste Vorstöße für diese Idee gibt es heuer in Paris, wo 2.000 hybride Elektroautos vom Typ Cleanova II als sogenannte "Voiturelib" (freie Autos) zur Verfügung gestellt werden.

Bundesverband WindEnergie: "Deutschland hat kein Standortproblem"

Windkraft: USA lösen Deutschland von Weltmarktführerschaft ab

Washington/Berlin (pte/29.01.2009/17:20) - Die US-amerikanische Windenergiebranche hat den Top-Standort Deutschland von seiner Weltmarktführerschaft abgelöst. Mit einer neu installierten Leistung von 8.300 Megawatt (MW) im Vorjahr katapultieren sich die Vereinigten Staaten auf eine installierte Gesamtleistung von 25.170 MW, wie die American Wind Energy Association (AWEA) http://www.awea.org mitteilt. Deutschland hinkt dagegen mit einer Gesamtleistung von 23.902 MW erstmals hinterher. "Deutschland hat kein Standortproblem", meint Ulf Gerder, Sprecher des Bundesverbands WindEnergie (BWE) http://www.wind-energie.de, auf Anfrage von pressetext. Allerdings hatte der Markt in den vergangenen zwei Jahren mit einer zu niedrigen Vergütung zu kämpfen, weshalb der Ausbau neuer Anlagen einknickte.

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