klimawandel

Energie

Biomassespezialist GILLES liefert 2000kW Pelletshkessel

(openPR) - Zukunft schon heute: In Remscheid entsteht Deutschlands größte Pelletsheizung mit 2.000kW Leistung

Ein kommunales Wohnungsunternehmen in Deutschland geht in punkto nachhaltige Energienutzung mit gutem Beispiel voran. In Remscheid im Bundesland Nordrhein- Westfalen entsteht die größte Pelletsheizung, die bis dato im mitteleuropäischen Wohnbau eingesetzt wird. Ende Oktober lässt die GEWAG Wohnungsaktiengesellschaft eine mit Öl betriebene Heizanlage aus den 1970er Jahren durch den Pelletkessel HPKI-K 2.000 der Firma GILLES ersetzen.

(openPR) - Unterföhring - Mit drei symbolischen Hammerschlägen auf den Bohrmeißel starteten Unterföhrings Bürgermeister Franz Schwarz und Geovol-Geschäftsführer Peter Lohr die Bohrarbeiten für das Geothermieprojekt Unterföhring. In rund zwei Monaten soll die erste Bohrung in 2500 Metern fündig werden und auf über 80 Grad heißes Wasser stoßen, im April 2009 soll es dann mit der zweiten Bohrung so weit sein. Der „historische Tag", so Schwarz zum Datum des Bohrbeginns, war für die Betreibergesellschaft Geovol Anlass, zu einer Feier auf die Bohrstelle am Etzweg zu laden.
Tönning (ots) - 24.11.2008 - 10:00 Uhr, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - Heute öffnete der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Türen des neuen Anbaus des Nationalpark-Zentrums Multimar Wattforum in Tönning. Gemeinsam mit Dr. Gerd Meurs, Leiter des Multimar Wattforums, war er der erste Besucher der neuen Ausstellung "Wasserland Schleswig-Holstein" über die Binnengewässer des Bundeslandes und die Fischerei in der Nordsee. Hauptattraktion: das neue Großaquarium, in dem sich nordseebeheimatete Schwarmfische, Glatthaie und Dorsche in 250.000 Liter Salzwasser hinter einer sechs mal sechs Meter großen Glasscheibe tummeln. Damit sie sich bei 13 bis 14 Grad wohlfühlen, muss das Wasser täglich energieaufwändig gekühlt werden. Deshalb entschied sich das Multimar Wattforum für einen besonders energieeffizienten Anbau ans Omweltinformationszentrum. Knapp 100.000 Euro gab die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) für das Energiekonzept dazu.

"Searaser" verspricht umweltfreundliche Speicherkraftwerke an Küsten

Der Searaser-Prototyp in den Wellen bei Dartmouth

Dartmouth (pte/21.11.2008/06:10) - Dartmouth Wave Energy http://dartmouthwaveenergy.com hat mit "Searaser" ein Pumpsystem entwickelt, das neue Möglichkeiten zur Stromgewinnung aus Wasserkraft eröffnet. Das System nutzt umweltfreundlich die Energie aus dem Wellengang, um Wasser in höhergelegene Reservoirs zu pumpen. Dadurch kann das Wasser in klassischen Speicherkraftwerken genutzt werden, um Ökostrom zu erzeugen. Besonders geeignet ist das System für hügelige Küstenregionen, wo die Stromgewinnung entsprechend dem Bedarf erfolgen kann. Dabei ist das System nicht auf Meeresküsten beschränkt. "Auch Seen sind geeignet, wenn dort Wogen von mindestens 50 Zentimetern möglich sind", meint Searaser-Erfinder Alvin Smith gegenüber pressetext.

Klimaschutz braucht zusätzliche rechtliche Instrumente

Berlin (ots) - 21.11.2008 - 10:09 Uhr, Greenpeace e.V. - Um Klimaschutz einen wirkungsvollen rechtlichen
Rahmen zu geben, legt Greenpeace heute den Entwurf für ein Gesetz zum Ausstieg aus der Kohleverstromung vor. Durch eine Begrenzung der  Strommenge für Kohlekraftwerke wird die mit klimaschädlicher Kohle erzeugte Energie nach und nach reduziert. Daraus ergibt sich ein konkreter Zeitplan, nach dem Kohlekraftwerke bis 2040 vom Netz gehen müssen. So würde zeitversetzt nach dem Atomausstieg für eine kontinuierliche Senkung der Kohlendioxid-Emissionen gesorgt. Den Energieversorgern wird dabei freigestellt, auf welche Anlagen sie die Strommengen verteilen. Gleichzeitig ist ein Atomausstieg, statt wie vorgesehen 2020, bis 2015 möglich.

(openPR) - Deutsche Landkreise und Städte konzentrieren sich in den letzten Jahren immer stärker auf die Möglichkeiten einer stärker eigenständig organisierten Energieversorgung ihrer Region. Dieses Vorgehen einer Regionalen Energieversorgung tritt zwangsläufig in einen Wettbewerb mit dem bis heute dominierenden überregional und zentral agierenden Energieunternehmen.

Verbesserung der Energieausbeute ist dringend notwendig

München (pte/20.11.2008/11:35) - Um den Wirkungsgrad von Solarzellen weiter zu heben, arbeiten Wissenschaftler daran, mit Hilfe von künstlicher Photosynthese eine neue Generation von Lichtsammlern herzustellen. Moderne Solarzellen verarbeiten maximal ein Viertel der auftreffenden Sonnenstrahlung zu elektrischem Strom. Der Rest geht als Wärme verloren. Die Photosynthese überführt Licht ebenfalls zunächst in elektrische Energie, die dann zur Synthese von Traubenzucker dient. Dass hierbei weniger Verluste als in Solarzellen auftreten, liegt an Lichtsammelkomplexen, die Sonnenstrahlung auffangen und weiterleiten. Über die neuesten Entwicklungen auf dem Sektor berichtet das Magazin der Gesellschaft Deutscher Chemiker http://www.gdch.de .

In einem ersten Schritt haben die Forscher natürliche Pigmente an kleine Metallpartikel, beispielsweise aus Silber gekoppelt. Diese elektromagnetischen Kopplungen erzeugen lokale Felder, welche die Sammelleistung der natürlichen Sonnenantennen um ein Vielfaches verstärken. "Hybridsysteme aus natürlichen Lichtsammelkomplexen und metallischen Nanopartikeln sind sehr aussichtsreiche Kandidaten für eine künstliche Photosynthese", so Studien-Koautor Stephan Wörmke vom Institut für physikalische Chemie an der LMU-München http://www.uni-muenchen.de , gegenüber pressetext. "In der von uns publizierten Arbeit konnten wir feststellen, dass das Konzept funktioniert." Der Forschergruppe, der unter anderem auch Christoph Bräuchle, Leiter des Instituts für physikalische Chemie, Sebastian
Mackowski und Hugo Scheer angehören, gelang es, ein solches Hybrid herzustellen. Der Ansatz sei ein allererster Schritt in die richtige Richtung, wie Wörmke meint. Bis zu einer industriellen Anwendung sei dies allerdings noch ein weiter Weg.

Das Ergebnis der Forschungsarbeit hat wichtige Implikationen für die Anwendung von Lichtsammelkomplexen in der künstlichen Phytosynthese. Einzel-Moleküluntersuchungen am PCP-Silber-Hybrid zeigen etwa, dass eine Anwendung in Solarzellen die Herstellung von metallischen Nanostrukturen mit optimierten Abständen und Orientierungen der Bestandteile voraussetzt. Durch entsprechende Strukturierungstechniken sei dies prinzipiell möglich, kommen die Autoren zum Schluss. "Eine der größten Herausforderungen ist aber wohl, die Stabilität insbesondere der biologischen Komponenten für diese Hybride weiter zu verbessern", erklärt der Forscher. (Ende)

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=081120015
Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Wolfgang Weitlaner
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Staatssekretär Müller weiht neue Solarfabrik ein

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller hat heute in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. „Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen. Rund 3.800 Megawatt Leistung wurden insgesamt in Deutschland in Betrieb genommen. Mehr als 75 Unternehmen produzieren Solaranlagen in Deutschland. Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden", sagte Müller.

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