UN-Klimaverhandlungen in Bonn
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Oxfam: Zynisches Klima-Mikado kennt nur Verlierer
Berlin/Bonn (ots) - 28.05.2009. Auch kurz vor der nächsten Runde der UN-Klimaverhandlungen in Bonn (1.-12. Juni) herrscht Stillstand in den Delegationen: Die Industrieländer sind weiterhin weder bereit, ihren Ausstoß von Treibhausgasen verbindlich und ausreichend zu reduzieren, noch die Entwicklungsländer beim Klimaschutz angemessen zu unterstützen. "Wenn die reichen Länder weiter so unbeweglich bleiben, wird die Konferenz in Bonn keine brauchbaren Ergebnisse bringen", warnt Jan Kowalzig, Referent für Klimawandel bei Oxfam Deutschland.Kabinett beschließt neue Verordnungen zum EEG
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Effizienz und Netzstabilität stehen im Mittelpunkt
Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll auch in Zukunft die Stabilität der Elektrizitätsnetze nicht beeinträchtigen und so effizient wie möglich vorangetrieben werden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundeskabinett heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zwei Verordnungen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet: Die Verordnung zu Systemdienstleistungen durch Windenergieanlagen und die Verordnung zur Weiterentwicklung des bundesweiten Ausgleichsmechanismus des EEG. „Beide Verordnungen werden dafür sorgen, dass sich die erneuerbaren Energien im Strombereich weiter dynamisch entwickeln“, so Gabriel.Emissionshandel: Versteigerung der Zertifikate in Deutschland startet 2010
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Kabinett verabschiedet Versteigerungsverordnung
Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Einstieg in die Versteigerung von Emissionsberechtigungen beschlossen. Gabriel: „Die Versteigerung ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Effizienz des Emissionshandels zu verbessern.“ Mit der Versteigerungsverordnung setzt der Bund auf das bereits bewährte Konzept, nach dem die Emissionszertifikate am einfachsten und sichersten dort angeboten werden, wo auch der normale Handel der Berechtigungen stattfindet: an einer bestehenden europäischen Emissionshandelsbörse. „Dort erreichen wir alle Emissionshändler, und dort können wir die bestehenden professionellen Aufsichts- und Abwicklungsstrukturen für die Versteigerung nutzen. Das ist kostengünstig für Wirtschaft und Verwaltung, nutzt die Kräfte des Marktes und setzt Maßstäbe auch für die größeren Versteigerungsmengen ab 2013“, so Gabriel.Read more: Emissionshandel: Versteigerung der Zertifikate in Deutschland startet 2010
Bundesverdienstkreuz für Jakob von Uexküll
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London (ots) - Jakob von Uexküll wird am 4. Juni mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Der Orden wird dem Deutsch-Schweden an seinem Wohnsitz London durch den deutschen Botschafter Georg Boomgaarden überreicht. Jakob von Uexküll wird dafür ausgezeichnet, dass er mit großem Einsatz zwei gemeinnützige Stiftungen ins Leben gerufen hat, die erfolgreich neue Wege zur Lösung drängender globaler Probleme beschreiten.
Afrikas Wälder verschwinden am schnellsten
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WWF: Regenwaldschutz ist billiger als ein Tag Irak-Krieg
Yaounde/Wien (pte/26.05.2009/13:15) - Die Wälder Afrikas verschwinden vier Mal schneller als in den anderen Kontinenten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der International Tropical Timber Organisation ITTO http://www.itto.int und der Initiative Rights and Resources http://www.rightsandresources.org. Ein Grund dafür liege in den unklaren Eigentumsverhältnissen, denn in Afrika sind nur zwei Prozent der Wälder unter Kontrolle der Kommunen oder der indigenen Bevölkerung, während die Zahl in Asien und Südamerika bei rund einem Drittel liegt. Die aktuelle Studie wurde in Yaounde, der Hauptstadt Kameruns, bei einem Treffen von Repräsentanten der verschiedenen Forest Communitys präsentiert.Sieger im Bundeswettbewerb 'Energieeffiziente Stadtbeleuchtung' stehen fest
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Auszeichnung auf der kommunalen Klimakonferenz am 3. Juni 2009 in Berlin
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat nach Empfehlung einer Fachjury seine Entscheidung über die Gewinner des im Juni 2008 gestarteten Bundeswettbewerbs "Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" getroffen. Die Preisträger sind: Aalen, Baltrum, Barnstorf, Bergisch-Gladbach, Düsseldorf sowie Geseke, Göttingen, Goldenstedt, Hartha, Heiligenhaus, Kaiserslautern, Karlsruhe, Köln, Konstanz, Leipzig, Lippstadt, der Main-Taunus-Kreis und Regensburg. Die 18 Preisträger werden auf der kommunalen Klimakonferenz am 3. Juni 2009 in Berlin ausgezeichnet. Für die Umsetzung ihrer Projekte können die Städte und Gemeinden Fördermittel aus dem Umweltinnovationsprogramm beantragen.Gabriel: "Für die Beleuchtung von Straßen und Plätzen wird derzeit noch jede Menge Energie verschwendet und das Klima unnötig belastet. Mit dem Bundeswettbewerb haben wir erfolgreich darauf aufmerksam gemacht, welche Effizienzpotenziale in den Städten und Gemeinden bestehen, die zu erschließen sich auch wirtschaftlich lohnt, allein schon durch die enorme Energieeinsparung, die mit dem Einsatz moderner Beleuchtung verbunden ist. Der Wettbewerb hat zudem gezeigt, dass es eine Fülle von Innovationen gibt, die umweltfreundlich, energiesparend und alltagstauglich sind."
Der Wettbewerb wurde gemeinsam mit der KfW Bankengruppe und dem Umweltbundesamt ausgerichtet. Er fand in zwei Stufen statt. Der erste Teil des Wettbewerbs richtete sich an die Hersteller moderner Beleuchtungstechnik. Im Ergebnis entstand eine Sammlung energieeffizienter und am Markt verfügbarer Techniken, die die Kommunen für die Erarbeitung ihrer Konzepte nutzen konnten. Ziel des zweiten Teilwettbewerbs war es, kommunale Konzepte für Leuchtturmprojekte für eine moderne, klimafreundliche und Kosten sparende Stadtbeleuchtung zu entwickeln. Denn noch immer werden für die Straßenbeleuchtung in Deutschland rund drei bis vier Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 1,2 Millionen Haushalten und einer Klimabelastung von über zwei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.
Gabriel kommende Woche bei zweitägiger Klimakonferenz in Paris
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird am Montag und Dienstag kommender Woche an einer zweitägigen Klimaschutzkonferenz in Paris teilnehmen. Dazu hat die französische Regierung hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt 16 größten Industrie- und Schwellenländer (Major Economies) eingeladen. Das Treffen ist ein weiterer Schritt auf dem Weg nach Kopenhagen, wo nach dem Willen der Bundesregierung und der EU Ende dieses Jahres ein neues globales Klimaabkommen beschlossen werden soll. Das Pariser Treffen findet in Folge einer Konferenz in Washington statt, zu der US-Präsident Barack Obama vor einem Monat die Staaten mit den höchsten Treibhausgas-Emissionen eingeladen hatte.
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Biodiversität und indigene Rechte werden durch Klimawandel bedroht
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(openPR) - Der dramatische Verlust an biologischer Vielfalt - die jährliche Aussterberate liegt bei rund 50.000 Tier- und Pflanzenarten - gefährdet u.a. die Ernährungs- und Energiesicherheit sowie den Zugang zu sauberem Wasser und erhöht die Anfälligkeit für Naturkatastrophen. Am stärksten betroffen von dieser Entwicklung sind die Menschen, deren Lebensweise noch eng mit der natürlichen Umwelt verbunden ist, wie die vieler indigener Völker weltweit.
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