Klima-Alarm bei den UN-Verhandlungen in Bonn
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Greenpeace-Aktivisten warnen Delegierte mit Sirenengeheul
Bonn (ots) - 11. 6. 2009 - Mit einer Katastrophenschutz-Sirene schlagen Greenpeace-Aktivisten Klima-Alarm vor dem Hotel Maritim in Bonn. Die Umweltschützer beschallen den Tagungsort der UN-Klimakonferenz und fordern mehr Engagement von den Verhandlungsparteien. Seit zehn Tagen diskutieren in Bonn über 4000 Delegierte aus 190 Ländern erfolglos über Maßnahmen zum Klimaschutz. Die Verhandlungen stecken fest. Der Grund: Die EU und die USA wollen keine Führungsrolle einnehmen und halten sich zurück mit Zusagen zur CO2-Reduktion und zur Finanzierung des Klimaschutzes.'Rußfrei fürs Klima' in Hannover
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Feinster Dieselruß beschleunigt die Eisschmelze in der Arktis und mit ihr die Erderwärmung
Städte sind bei der Bekämpfung des Effekts besonders gefordert
Beispiel Hannover zeigt Erfolge und neue Handlungsmöglichkeiten
Berlin (ots) - Hannover, 11. Juni 2009: Feinste Rußpartikel sind nicht nur verantwortlich für schwere Gesundheitsschäden vor allem in den städtischen Ballungsräumen. Sie tragen darüber hinaus - neben den bekannten Treibhausgasen wie Kohlendioxid - zur globalen Klimaerwärmung bei. Insbesondere beschleunigen Rußpartikel das Abschmelzen des arktischen Eises. "Rußpartikel aus Europa gelangen über die Atmosphäre bis in die Arktis und lagern sich dort auf dem Eis ab. Es entsteht eine Art Grauschleier, das Eis erwärmt sich deshalb bei Sonneneinstrahlung stärker. Im Ergebnis schmelzen die Eismassen schneller und die Temperatur in der Arktis steigt", sagte der internationale Verkehrsberater Dr. Axel Friedrich heute in Hannover. Weil die Rußpartikel in der Arktis vor allem aus Europa stammen, sei hier auch der Handlungsbedarf am größten. Andererseits gebe es eine große Chance für schnelle Erfolge bei der Bekämpfung dieses Aufheizeffekts, weil sich Rußpartikel im Gegensatz zu Treibhausgasen nur vergleichsweise kurz in der Atmosphäre halten.
Deutsche verbrauchen immer mehr Strom
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Ostdeutsche sind häufiger Stromsparer
(openPR) - München, 10. Juni 2009 - CHECK24 – Deutschlands großes Vergleichsportal – hat die Veränderungen des Stromverbrauchs im Zeitraum Juli 2007 bis Februar 2009 analysiert. Ergebnis: Der durchschnittliche Stromverbrauch nach Haushaltsgröße ist um bis zu 15 Prozent pro Jahr angestiegen. Eine Analyse der Verbrauchsangaben von rund 200.000 privaten Anbieterwechslern über www.check24.de zeigt eine verstärkte Nachfrage nach Strom im Vergleich zu den vom Verband der Elektrizitätswirtschaft e. V. (VDEW) erhobenen Daten aus dem Jahr 2006*.Deutschland und Ukraine bauen Zusammenarbeit beim Klima- und Naturschutz aus
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Japans Klimaschutzziel darf noch nicht das letzte Wort sein
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Staatssekretär Matthias Machnig beendet politische Gespräche in Japan
Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Machnig hat begrüßt, dass sich Japan ein mittelfristiges Klimaschutzziel gesetzt hat, zugleich aber dieses Ziel als unzureichend kritisiert. Der japanische Premierminister Aso hatte heute angekündigt, Japan wolle seine Treibhausgasemissionen bis 2020 um 8 Prozent im Vergleich zu 1990 senken.Read more: Japans Klimaschutzziel darf noch nicht das letzte Wort sein
Klimawandel hat nachweisbare Auswirkungen auf Migration
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Neue Studie: 200 Millionen Menschen könnten bis zum Jahr 2050 vor dem Klimawandel auf der Flucht sein
Bonn (ots) - Wenn jetzt keine konsequenten Maßnahmen zum Stopp der globalen Erwärmung ergriffen werden, so könnten die Auswirkungen auf Migration und Vertreibung alle negativen Erwartungen übertreffen. Der Klimawandel trägt bereits jetzt zu Vertreibung und Abwanderung bei. Alle Schätzungen gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren Millionen Menschen auf der Flucht sein werden. Die Konsequenzen für die menschliche Sicherheit könnten verheerend sein. Dies sind die Hauptaussagen einer aktuellen Studie, die heute in Bonn im Rahmen der Klimaverhandlungen vorgestellt wurde. Die Studie "Obdach gesucht. Auswirkungen des Klimawandels auf Migration und Vertreibung" wurde von CARE International, dem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) und dem International Earth Science Information Network (CIESIN) der Columbia Universität verfasst.Read more: Klimawandel hat nachweisbare Auswirkungen auf Migration
USA und EU blockieren Klimaverhandlungen
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Bianca Jagger fordert in Bilbao globale Energie-Revolution
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Europäisches Zukunftsenergie-Forum hat begonnen
Bilbao/Hamburg (ots) - In ihrer Eröffnungsrede zum ersten Europäischen Zukunftsenergie-Forum in Bilbao rief die Vorsitzende des World Future Council, Bianca Jagger, zu einer globalen Revolution im Bereich der Erneuerbaren Energien auf. Ein entschlossenes Handeln von Politik und Wirtschaft sei im Kampf gegen den Klimawandel unumgänglich. "Wir haben keine andere Wahl, als voll auf Erneuerbare Energien zu setzen, um den C02-Ausstoß von Wirtschaft und Gesellschaft drastisch zu verringern. Erneuerbare Energien sind wirtschaftlich und leicht verfügbar. Ihre Nutzung ist ein moralischer Imperativ", erklärte Jagger vor mehr als tausend Konferenzteilnehmen.Read more: Bianca Jagger fordert in Bilbao globale Energie-Revolution
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