Biodiversität und indigene Rechte werden durch Klimawandel bedroht
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- Kategorie: Klimawandel
(openPR) - Der dramatische Verlust an biologischer Vielfalt - die jährliche Aussterberate liegt bei rund 50.000 Tier- und Pflanzenarten - gefährdet u.a. die Ernährungs- und Energiesicherheit sowie den Zugang zu sauberem Wasser und erhöht die Anfälligkeit für Naturkatastrophen. Am stärksten betroffen von dieser Entwicklung sind die Menschen, deren Lebensweise noch eng mit der natürlichen Umwelt verbunden ist, wie die vieler indigener Völker weltweit.
Die Biodiversität wird durch den Einfluss des Menschen weiter bedroht: durch die Rodung von Regenwäldern für Vieh- und Landwirtschaft, den Abbau von natürlichen Ressourcen, wie Erdöl und Bodenschätzen oder die Erschließung von Landschaften mit Infrastrukturprojekte.
Verschärft wird diese Entwicklung durch den Klimawandel, da Tiere und Pflanzen kaum Möglichkeiten haben, sich an veränderte Temperaturen und Niederschläge anzupassen.
Daher fordern indigene Völker in der „Deklaration von Anchorage“ von den Industrieländern eine Reduzierung ihrer CO2-Emissionen um 45% bis 2020 sowie 95% bis 2050. Dies beschlossen 400 indigene Delegierte aus der Arktis, Nord- und Lateinamerika, Asien, des Pazifik, Afrika, der Karibik und Russland während einer internationalen Konferenz (Indigenous People’s Global Summit on Climate Change) in Alaska im April 2009. Darüber hinaus verlangen sie, dass die indigenen Rechte auf nationaler wie auf internationaler Ebene entsprechend der UN-Deklaration zu den Rechten der indigenen Völker eingehalten werden.
Auf nationaler Ebene in Peru versucht der Staat z.B. über Änderungen in der Gesetzgebung den Zugriff auf noch unerschlossene Regenwaldgebiete zu erleichtern, um dort Erdöl, Erdgas und andere Ressourcen abbauen zu können. Seit dem 9. April blockieren deshalb indigene Gemeinschaften Straßen, Wasserwege und Ölplattformen.
Während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen vom 20. bis 24. Mai wird das Klima-Bündnis an einem Stand im Markt der Möglichkeiten über indigene Völker in Amazonien informieren und in einer Rallye gemeinsam mit Brot für die Welt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Gesellschaft für bedrohte Völker, infoe, Misereor und Südwind die global Klima(un)gerechtigkeit thematisieren.
Weitere Informationen:
www.klimabuendnis.org
Climate Alliance / Klima-Bündnis / Alianza del Clima e.V.
Europäische Geschäftsstelle
Galvanistr. 28, DE-60486 Frankfurt am Main
Tel. +49-69-717139-0, Fax +49-69-717139-93
www.klimabuendnis.org
Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ ist das größte thematische Städtenetzwerk in Europa. Die 1400 Mitglieder sind eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen, um gemeinsam das globale Klima zu schützen. Aufgabe der Mitgliedskommunen des im Jahr 1990 gegründeten Städtenetzwerkes ist die Ausarbeitung und Umsetzung lokaler Klimaschutz-Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Energie und Verkehr sowie die Zusammenarbeit mit indigenen Völkern zum Erhalt der tropischen Regenwälder. Kooperationspartner ist die COICA, der Dachverband der nationalen Indigenenorganisationen im Amazonasgebiet.
Die Biodiversität wird durch den Einfluss des Menschen weiter bedroht: durch die Rodung von Regenwäldern für Vieh- und Landwirtschaft, den Abbau von natürlichen Ressourcen, wie Erdöl und Bodenschätzen oder die Erschließung von Landschaften mit Infrastrukturprojekte.
Verschärft wird diese Entwicklung durch den Klimawandel, da Tiere und Pflanzen kaum Möglichkeiten haben, sich an veränderte Temperaturen und Niederschläge anzupassen.
Daher fordern indigene Völker in der „Deklaration von Anchorage“ von den Industrieländern eine Reduzierung ihrer CO2-Emissionen um 45% bis 2020 sowie 95% bis 2050. Dies beschlossen 400 indigene Delegierte aus der Arktis, Nord- und Lateinamerika, Asien, des Pazifik, Afrika, der Karibik und Russland während einer internationalen Konferenz (Indigenous People’s Global Summit on Climate Change) in Alaska im April 2009. Darüber hinaus verlangen sie, dass die indigenen Rechte auf nationaler wie auf internationaler Ebene entsprechend der UN-Deklaration zu den Rechten der indigenen Völker eingehalten werden.
Auf nationaler Ebene in Peru versucht der Staat z.B. über Änderungen in der Gesetzgebung den Zugriff auf noch unerschlossene Regenwaldgebiete zu erleichtern, um dort Erdöl, Erdgas und andere Ressourcen abbauen zu können. Seit dem 9. April blockieren deshalb indigene Gemeinschaften Straßen, Wasserwege und Ölplattformen.
Während des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Bremen vom 20. bis 24. Mai wird das Klima-Bündnis an einem Stand im Markt der Möglichkeiten über indigene Völker in Amazonien informieren und in einer Rallye gemeinsam mit Brot für die Welt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Evangelischer Entwicklungsdienst (eed), Gesellschaft für bedrohte Völker, infoe, Misereor und Südwind die global Klima(un)gerechtigkeit thematisieren.
Weitere Informationen:
www.klimabuendnis.org
Climate Alliance / Klima-Bündnis / Alianza del Clima e.V.
Europäische Geschäftsstelle
Galvanistr. 28, DE-60486 Frankfurt am Main
Tel. +49-69-717139-0, Fax +49-69-717139-93
www.klimabuendnis.org
Das „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“ ist das größte thematische Städtenetzwerk in Europa. Die 1400 Mitglieder sind eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen, um gemeinsam das globale Klima zu schützen. Aufgabe der Mitgliedskommunen des im Jahr 1990 gegründeten Städtenetzwerkes ist die Ausarbeitung und Umsetzung lokaler Klimaschutz-Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Energie und Verkehr sowie die Zusammenarbeit mit indigenen Völkern zum Erhalt der tropischen Regenwälder. Kooperationspartner ist die COICA, der Dachverband der nationalen Indigenenorganisationen im Amazonasgebiet.
