Elektroautos für Stadtbetrieb geeignet
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Halbjahres-Studie: Akkuladung nicht größtes Problem
Der Mini E erwies sich im Langzeittest als Großstadt-tauglich (Foto: Mario Steinebach)
Chemnitz (pte/16.02.2010/06:10) - Für Stadtbewohner stellen Elektroautos bereits eine gangbare Alternative zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen. Zu diesem Schluss kommen Arbeitspsychologen der TU Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de, die 40 Berliner Versuchspersonen ein halbes Jahr lang mit Elektrofahrzeugen vom Typ "Mini E" versehen und Nutzung sowie Rückmeldung analysiert haben. Soeben fiel der Startschuss einer zweiten Versuchsgruppe, die nähere Ergebnisse liefern soll. "Erstmals haben nicht Techniker der Fahrzeughersteller, sondern alltägliche Nutzer die Fahrzeuge detailliert getestet", berichtet Studienleiter Josef Krems im pressetext-Interview.
Biotreibstoffe für Regenwald-Rodung verantwortlich
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Experten-Studie zeigt komplexe Zusammenhänge auf
In Brasilien wird Zuckerrohr zur Ethanol-Herstellung verwendet (Foto: Frank Hüfner/pixelio.de)
Kassel (pte/10.02.2010/12:30) - Die geplante Ausdehnung von Plantagen für Biotreibstoffe in Brasilien könnte indirekt die Zerstörung des Regenwaldes forcieren. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Kassel http://www.usf.uni-kassel.de in einer Studie, die im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS veröffentlicht wurde. Durch die Ausdehnung der Zuckerrohr- und Sojaplantagen würden nämlich Viehzüchter in Richtung Amazonien verdrängt.
Um das Gebiet für die Rinderzucht aufzubereiten, müssten Waldflächen gerodet werden. Das verschlechtert die Kohlenstoffbilanz des "Biosprits" ganz erheblich. Brasilien setzt derzeit vor allem auf Zuckerrohr für die Ethanolproduktion und Sojabohnen zur Herstellung von Biodiesel. Die Forscher haben - um die Dynamik der Landnutzungsänderung zu untersuchen - mit einem Simulationsmodell gearbeitet.Read more: Biotreibstoffe für Regenwald-Rodung verantwortlich
Kolumbien: Biosprit gefährdet Mensch und Natur
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Expertin stellt Konzept nachhaltiger Agrotreibstoffe in Frage
Arbeiter in Zuckerrohr-Plantagen werden finanziell und gesundheitlich ausgebeutet (Foto: DKA)
Wien (pte/27.01.2010/12:50) - Agrotreibstoffe aus Palmöl oder Zuckerrohr gefährden die Umwelt und bringen zahlreiche soziale Probleme mit sich. Das betont die kolumbianische Politologin Paula Alvarez Roa, Expertin für Organisationen im Bereich Umwelt und ländlicher Raum bei der NGO Grupo Semillas http://www.semillas.org.co, gegenüber pressetext. Anlass zum Interview gab der Österreich-Besuch der Expertin zu einer Veranstaltungsreihe der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar http://www.dka.at , bei der der aktuelle Biosprit-Boom in Kolumbien kritisch beleuchtet wurde.
Kolumbiens Palmöl wird derzeit zu Kochöl, Margarine und Seife verarbeitet, für die Zukunft steuert man jedoch ein stärkeres Augenmerk auf die Erzeugung von Biodiesel an. Einen anderen biogenen Treibstoff gewinnt man schon bisher aus dem Zuckerrohr, das zu Ethanol verarbeitet werden kann. Bisher versorgen die Agrotreibstoffe erst den nationalen Markt Kolumbiens - zehn Prozent Biosprit werden hier in den Benzin beigemischt. Dieses Ziel peilt auch die EU bis 2020 an. Angetrieben von der weltweit steigenden Nachfrage und internationalen Subventionen, will Kolumbien Biosprit in Zukunft in großem Stil exportieren, was aktuell eine rasante Zunahme der Energie-Monokulturen bedeutet.
Kleine Autos: Beste Form der Abgasreduktion
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Oxford-Bericht fordert Umdenken der Konsumenten
Kleine und leichte Autos sind besonders umweltfreundlich (Foto: pixelio.de/Barnebeck)
Oxford (pte/18.01.2010/13:55) - Das Umsteigen auf kleine und leichte Autos für den Privatverkehr ist kurzfristig die beste Form, um die Abgase zu senken. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Oxforder Smith School of Enterprise and Environment http://www.smithschool.ox.ac.uk in einem aktuellen Bericht zur Zukunft der Straßenmobilität. "Abgase können am besten verringert werden, wenn man die derzeit erhältlichen Technologien weiter verbessert und sich gleichzeitig die Nutzergewohnheiten drastisch ändern", fasst Studienautor Oliver Inderwildi zusammen.
Rekord-Teilnahme deutscher Hochschulen beim Shell Eco-marathon 2010
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Zahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben steigt kontinuierlich
Hamburg (ots) - Der Countdown läuft. Noch vier Monate haben die mehr als 3.000 Teilnehmer des Shell Eco-marathon Zeit, an ihren Fahrzeugen zu tüfteln, bevor am 6. Mai am EuroSpeedway Lausitz der Startschuss zum größten europäischen Energie-Effizienz-Wettbewerb fällt. Insgesamt haben sich mehr als 200 Teams aus Europa und Afrika qualifiziert. Darunter sind 24 Teams aus Deutschland - mehr als je zuvor.
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Greenpeace: "Hype um Elektroautos ist Blödsinn"
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Projekt "e-mobility" in der Kritik - Kein Durchbruch bei Entwicklung
Berliner Projekt "e-mobility" ist gestartet (Foto: pixelio,de, Kunstart.net)
Berlin/Hamburg (pte/17.12.2009/13:55) - Das heute, Donnerstag, in Berlin startende Elektroauto-Projekt "e-mobility", bei dem Daimler und RWE mehr als 100 Elektroautos für den Alltagsbetrieb übergeben, ist für die international agierende Umweltschutzorganisation Greenpeace "Blödsinn". Laut Greenpeace-Autoexperten Wolfgang Lohbeck sind staatlich geförderte Großversuche lediglich Täuschungsmanöver der Bundesregierung, um den Anschein zu erwecken, dass bei dieser Antriebstechnologie der lang ersehnte Entwicklungsdurchbruch kurz bevorsteht. Die Annahme sei aber grundlegend falsch.
Technologie nicht ausgereift"Sowohl die Hersteller als auch die Politik machen sich etwas vor. Denn der Strom, der zum Betrieb von Elektroautos erzeugt werden muss, emittiert in der Herstellung drei bis vier mal so viel Emissionen wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor", sagt Lohbeck im Gespräch mit pressetext. Dem Branchenkenner nach ist es nicht sinnvoll, herkömmliche Autos nur mit einem Elektromotor auszustatten. Langfristig sei es effizienter und umweltschonender, in der Entwicklung umzudenken und das Gewicht der Autos mit Verbrennungsmotor zu reduzieren.
Kopenhagen konkret: Jeder zweite Autofahrer denkt ans 'Umsteigen'
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Kampagne des Bundesumweltministeriums leistet Beitrag zum Klimaschutz
Berlin/Bonn (ots) - Eines haben die Bürgerinnen und Bürger von Bamberg, Dortmund, Halle (Saale) und Karlsruhe gemeinsam: Sie sind bereit, auf Kurzstrecken bis zu sechs Kilometer auch mal das Auto stehen zu lassen und dafür mehr Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen - dem Klima und der Gesundheit zuliebe. Zu diesem Ergebnis kommt das Wuppertal Institut für Umwelt, Klima und Energie, das die Wirkung der Modellkampagne des Umweltministeriums "Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken." untersucht hat. Die repräsentative Bürgerbefragung konnte einen deutlichen Erfolg bei der Verhaltensänderung "weg vom Auto auf Kurzstrecken" allein durch charmante, aber auch provokante Kommunikationsmaßnahmen belegen.
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Umweltprämie führt zum besten Pkw-Neuzulassungsergebnis seit 1992
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Frankfurt (ots) - In 2009 werden über 3,80 Millionen Pkw, 25 Prozent mehr als im Vorjahr, in Deutschland neu zugelassen werden. In den neuen Bundesländern beträgt die Steigerung rund 50 Prozent.
Die Umweltprämie hat eine Wirkung entfaltet, mit der zu Beginn nur ganz wenige gerechnet haben. Die Kundenkrise war überwunden, der Neuwagenverkauf war plötzlich wieder Gesprächsthema in den Familien, am Arbeitsplatz, am Stammtisch. Einige Medien berichteten euphorisch "die Kunden werden in die Autohäuser getrieben". Viele Menschen, die bislang stets Gebrauchtwagen gekauft hatten, konnten sich aufgrund der staatlichen Prämie und der Marketingmaßnahmen vieler Hersteller erstmals einen Neuwagen leisten.
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