klimawandel

Mobilität

Die Bundesregierung will die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Partikelfiltern auch im nächsten Jahr fördern. Das ist im Haushaltsentwurf für 2010 vorgesehen. Darüber hinaus soll die Förderung auch auf leichte Nutzfahrzeuge erweitert werden. Die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Filtern trägt dazu bei, dass der gesundheitsschädliche Partikelausstoß gesenkt und die Luftqualität insbesondere in den Innenstädten verbessert wird. Mit dem Einbau von Partikelfiltern wird auch die menschliche Gesundheit besser geschützt.

1260444913i12714"VLOTTE" - Offizieller Carrier des Weltklimagipfels

Das Modell "Think City" der VLOTTE (Foto: vlotte.at)

Bregenz/Kopenhagen (pte/10.12.2009/13:50) - Das Elektromobilitätsprojekt VLOTTE http://www.vlotte.at macht im Rahmen der "United Nations Climate Change Conference" http://unfccc.int als offizieller Carrier auf sich aufmerksam und will die Öffentlichkeit für das Thema Elektroautomobil sensibilisieren. Das Projekt des Vorarlberger Energieversorgers illwerke vkw http://www.illwerkevkw.at sorgt in Kopenhagen dafür, dass die Teilnehmer und Journalisten CO2-neutral mobil sind.

Berlin (ots) - Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt das Grundsatzurteil des Verwaltungsgerichts Berlin zur Umweltzone in Berlin - Besitzer von Dieselfahrzeugen erhalten noch bis zum 31. Dezember 2009 330 Euro Barförderung für den Einbau eines Rußpartikelfilters - Gerichtsentscheid ist eine "schallende Ohrfeige" für den ADAC

Berlin (ots) - Entgegen verschiedener Meldungen wird die BMW Group nicht aus der Wasserstofftechnologie aussteigen. BMW setzt weiterhin auf den Energieträger Wasserstoff und auf die Clean Energy Partnership (CEP) - für eine emissionsfreie Zukunft.
Hintergrund der Meldungen war ein Interview mit Dr. Klaus Dräger, Entwicklungschef der BMW Group. Missverständlich war die Ankündigung, dass BMW vorerst keine neue Wasserstoffflotte in Kundenhand plane. Dies ist aber vor dem Hintergrund zu sehen, dass BMW sich auf die Entwicklung des Technologiesprungs "Kryodruck-Speicher" und die Weiterentwicklung der H2-Motorentechnik konzentriert und bis zu einem erfolgreichen Konzeptnachweis keinen Mehrwert in einer neuen Demoflotte auf Basis der heutigen Technologie erkennen kann.

Studie prognostiziert steigendes Interesse in Deutschland und Europa

Kirchheim (ots) - Autos mit Elektroantrieb sind in aller Munde - Prototypen geraten zu Publikumsmagneten auf Messen, immer wieder vermeldet die Forschung neue Fortschritte in der Entwicklung. Auch die Verantwortlichen für Firmenfuhrparks, die einen großen Anteil der Fahrzeugneuzulassungen ausmachen, setzen sich intensiv mit batteriebetriebenen Autos auseinander. Gefragt nach der Nutzungsabsicht von umweltschonenden Autos im Fuhrpark (Gas, Biokraftstoff, Hybrid, Elektro oder Umweltlabel) wollen sie künftig viel stärker auf die "E-Mobilität" setzen: Kann derzeit von noch überhaupt keiner Nutzung von Elektroautos in deutschen Dienstwagen-Flotten gesprochen werden, so wollen in den kommenden drei Jahren neun Prozent mindestens ein solches Fahrzeug in Dienst stellen.

Hamburg (ots) - Der Individualverkehr wird weltweit kräftig wachsen und droht, Umwelt und Klima immer stärker zu belasten. Autohersteller und Zuliefererindustrie stehen vor der Herausforderung, umweltfreundliche und verbrauchsarme Antriebstechnologien zur Marktreife zu entwickeln. Die Branche steht damit vor großen Umwälzungen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie auf dem Prüfstand, so das Fazit einer Studie der Berenberg Bank und des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).

1260179768i16323Keine neue Testflotte geplant - Kostenprobleme belasten

Wasserstoffantrieb fällt Einsparungen zum Opfer (Foto: bmw.de)

München/Geislingen (pte/07.12.2009/11:00) - Der im Bereich der Erforschung des Wasserstoffantriebs führende deutsche Automobilriese BMW http://www.bmw.de setzt Feldversuche mit Luxuslimousinen nicht wie ursprünglich geplant fort. Wie der Konzern bekannt gab, werde es vorerst keine neue Wasserstoff-Testflotte geben. Branchenkenner führen die Entscheidung der Münchner vor allem darauf zurück, dass derzeit zwar der Druck zu umweltfreundlichen Antrieben fernab des Verbrennungsmotors steigt, die Weiterentwicklung der Konzepte aber immer höhere Investitionen verschlingt. Diese stellen gerade in der krisenbedingten Absatzkrise bei sinkenden Margen eine schwere Belastung dar.

Elektro versus Wasserstoff

"Die Entscheidung BMWs, die Erforschung des Wasserstoffantriebs zumindest vorzeitig auf Eis zu legen, wird eine Signalwirkung auch für andere Automobilhersteller haben. In Zukunft wird sich die Industrie wohl oder übel zwischen Elektro- oder Wasserstoffantriebskonzepten entscheiden müssen", verdeutlicht Stefan Reindl, stellvertretender Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen http://www.ifa-info.de, gegenüber pressetext. Dem Insider nach ist die Weiterentwicklung beider konkurrierender Technologien auf dem gleichen Niveau in Zukunft nicht möglich.

1257352075i9698.jpgWissenschafter der TU Graz präsentieren praxistauglichen Prototypen

Grazer Wasserstoffauto wurde offiziell vorgestellt (Foto: hycenta.at)

Graz (pte/04.11.2009/17:50) - Die TU Graz hat heute, Mittwoch, mit dem HYCAR 1 ein in enger Kooperation mit der Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik (FVT) und dem Hydrogen Center Austria (HyCentA) http://www.hycenta.at entwickeltes Wasserstofffahrzeug präsentiert. Das Besondere dabei ist, dass die Wissenschafter einen Ottomotor für den CO2-freien Betrieb mit Wasserstoff umgerüstet haben.

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