klimawandel

Mobilität

Sicherheits-Standards für Batterie und Crash-Tests gefragt

München/Frankfurt am Main (ots) - Um E-Mobilität sicher zu gestalten, werden laut TÜV SÜD rasch international verbindliche Sicherheitsstandards gebraucht. Dies vor allem, weil für alle Hersteller die Lithium-Ionen-Batterie eine Schlüsselkomponente künftiger Antriebskonzepte darstellt, diese aber erhöhtes Risikopotenzial bei der funktionalen, elektrischen, chemischen und mechanischen Sicherheit birgt. Aktuelle Prüfnormen tragen diesem Umstand noch nicht ausreichend Rechnung. Das unterstrich der TÜV SÜD-Vorstandsvorsitzende Dr. Axel Stepken im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwochvormittag (16.9.) auf der IAA in Frankfurt. Dr. Stepken kündigte zudem an, dass TÜV SÜD noch im Herbst erste Crash-Tests mit Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge durchführen wird.

- oder die Mär von der "grünen" Automobilausstellung

Berlin (ots) - Deutsche Umwelthilfe wirft Automobilindustrie Wortbruch vor - Zusagen der deutschen Autobauer zur IAA 2007 wurden überwiegend nicht eingehalten -DUH-Geschäftsführer Resch legt VDA-Präsident Wissmann Rücktritt nahe, wenn er sein Versprechen, in deutschen Pkw-Klimaanlagen nur noch natürliche Kältemittel einzusetzen, gegenüber den VDA-Mitgliedsunternehmen nicht durchsetzen kann - DUH dokumentiert Brandgefahren des von Herstellern favorisierten chemischen Kältemittels und belegt in einem Rechtsgutachten, dass das Festhalten an chemischen Kältemitteln gegen EU-Recht verstößt

Roland Berger Studie: Bis 2020 wird der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen auf zehn Millionen steigen

München (ots) - Marktanteil 2020 in Westeuropa  bei ca. 20%; weltweiter Absatz  von PHEVs (Plug-in-Hybridfahrzeugen) und EVs (Elektrofahrzeugen) 2020: 8-10 Millionen
- Elektrifizierung des Antriebs wird die aktuelle Wertschöpfungskette im Bereich Mobilität neu ordnen und zu  Konsolidierung und neuen Allianzen führen
- Spitzenreiter bei Subventionen ist die US-Regierung mit einem knapp 20 Mrd. Euro schweren Programm (China: 1 Mrd. Euro); europäische Regierungen müssen aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren
- Vier Schlüsselbereiche: Leistungsstarke High-Energy-Batterien, Equipment für die Fertigung von Batteriezellen, Elektromotoren/E-Maschinen sowie Energie/Infrastruktur und zusätzliche Dienste

Aktuelle Ergebnisse zum CO2-Ausstoß von Neuwagen in Europa

Berlin/Brüssel/Frankfurt am Main (ots) - Die deutschen Autohersteller liegen mit dem CO2-Ausstoß ihrer Flotten noch immer deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Untersuchung, die der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt »Transport & Environment« (T&E) heute in Brüssel veröffentlicht hat. Während die im Jahr 2008 EU-weit verkauften Pkw im Schnitt 153 Gramm CO2 pro Kilometer ausstießen, lag dieser Wert bei den Autoflotten deutscher Hersteller um zehn Gramm höher. Daimler schneidet mit 175 Gramm CO2 pro Kilometer als schlechtester von 14 ausgewerteten Herstellern in Europa ab, Volkswagen liegt mit 159 Gramm auf Platz 12 und BMW mit 154 Gramm auf Platz neun. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der WWF forderten angesichts der Zahlen ihres europäischen Dachverbandes die deutschen Hersteller dazu auf, ihre Anstrengungen für spritsparende Fahrzeuge zu erhöhen.

Vor IAA: Umweltexperten fordern für neue Pkw 80 Gramm CO2 pro Kilometer als Klimaziel.

Frankfurt/Berlin (ots) - Vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Autoindustrie vorgeworfen, mit dem selbst erzeugten Hype um Elektroautos und der Präsentation einiger weniger sparsamer Prototypen auf der Messe von den bereits jetzt vorhandenen Möglichkeiten zum Spritsparen abzulenken. Die Öffentlichkeit werde auch getäuscht, indem sogenannte "Premiumwagen" als Arbeitsplatz sichernde Zukunft der Autoindustrie gepriesen würden. All dies zeige, dass die Manager der deutschen Autokonzerne trotz oder auch wegen der Abwrackprämie aus der Wirtschaftskrise nichts gelernt hätten. Sie würden erneut eine ökologische Herausforderung verschlafen - diesmal den Trend zu kleineren und leichteren Fahrzeugen.

Berlin/Frankfurt am Main (ots) - Nach Ansicht des NABU ist die Automobilindustrie bei der Entwicklung Sprit sparender Modelle immer noch zu zögerlich. Auf der am morgigen Dienstag beginnenden Automobilmesse IAA in Frankfurt am Main sollen vor allem Sport- und abgespeckte Geländewagen die Aufmerksamkeit der Kundschaft auf sich ziehen.

1252596751i32199.jpgDaimler-Chef: "Schwarze Zahlen mit grünen Autos"

Dieter Zetsche auf dem Kommunikationskongress 2009

Berlin (pte/11.09.2009/06:30) - Die Abwrackprämie sowie der Wirbel um Opel und Porsche sind - geht es nach Daimler-Chef Dieter Zetsche - nur Symptome für einen grundlegenden Umbruch in der Autoindustrie. "Wir stehen am Anfang des Endes des Ölzeitalters", betonte der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG am Donnerstag in seiner Key Note auf dem Kommunikationskongress 2009 in Berlin. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, konzentriere sich die Branche auf umweltfreundliche Lösungen. "Schwarze Zahlen wird es in Zukunft nur noch mit grünen Autos geben", betonte Zetsche. http://www.kommunikationskongress.de

Vision berührungslose Energieversorgung von Elektroautos

Berlin. Die Zukunft des Automobils ist elektrisch. Darüber gibt es kaum noch Zweifel. Das größte Problem des Elektroautos ist jedoch die begrenzte Reichweite von derzeit maximal 150 bis 200 Kilometern – trotz modernster Lithium-Ionen-Batterie-Technologie. Das Engineering-Unternehmen IAV (Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr) verfolgt einen vielversprechenden Ansatz, um Elektroautos in Zukunft einfacher, zuverlässiger und bequemer mit Strom zu versorgen und dadurch die Reichweite des Elektroautos deutlich zu erhöhen: „Der Akku wird ohne Kabel während der Fahrt oder beim Parken aufgeladen“, erklärt Wilfried Nietschke, IAV-Bereichsleiter für Technologie Monitoring, das Prinzip. Induktionsschleifen in der Fahrbahn erzeugen ein Magnetfeld, das die Autos berührungsfrei mit Energie versorgt. Steckdose und ein Kabel sind nicht erforderlich. Lang andauernde Ladeprozeduren oder das aufwendige Wechseln der Batterie können ebenfalls entfallen.

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