klimawandel

Leben

Häuser mit niedrigstem Verbrauch im Osten des Landes

Berlin (ots) - Immobilien sind für 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich. Damit verfügen Städte und Gemeinden über ein enormes Sparpotenzial an Energie und CO2-Emissionen. Der neue Heizatlas der gemeinnützigen co2online GmbH informiert Bundesländer, Kreise und Kommunen über den Heizenergieverbrauch und die Sanierungsquote von Wohngebäuden. Auf www.heizatlas.de haben Kommunen jetzt erstmals die Möglichkeit, den wärmetechnischen Zustand von Gebäuden in ihrer Region mit anderen zu vergleichen und sich einzelne Häuser standortgenau via Google-Maps anzusehen.

dena beantwortet Fragen zur DIN V 18599 und zur Bewertung von Gebäuden nach EnEV

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat das Informationsportal "Energetische Gebäudebilanzierung" gestartet. Das neue Portal soll dazu beitragen, dem erhöhten Informationsbedarf im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) zu begegnen. Es ist eine bundesweite Anlaufstelle für Fachplaner, Architekten, Ingenieure und Handwerker bei allen Fragen rund um die Bilanzierungsnorm für Gebäude DIN V 18599, die verschiedenen Verfahren für die Berechnung der energetischen Qualität von Gebäuden sowie die Energieeinsparverordnung EnEV 2009. Das Informationsportal wird vom Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert.

dena vereinbart Kooperationen zur Steigerung der Energieeffizienz in China

China will mit deutscher Unterstützung die Energieeffizienz seiner Gebäude verbessern. Anlässlich eines Treffens der 'Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe Energieeffizienz in Gebäuden' haben das Bundesbauministerium, das chinesische Bauministerium (MOHURD), die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und das staatliche chinesische Center for Energy Efficiency in Buildings (CEEB) umfangreiche Kooperationen vereinbart und ein neues Arbeitsprogramm verabschiedet.

Studie der Universität Stuttgart zum Feinstaubausstoß von Heizkessel

Hamburg (ots) - Feinstaubemissionen von Ölheizgeräten sind äußerst gering. Beim Betrieb mit schwefelarmem Heizöl liegen sie auf einem vergleichbar niedrigen Niveau wie die von Gasheizungen. Holzpelletheizungen hingegen weisen einen bis zu 1200-mal so hohen Feinstaubausstoß auf wie Öl- oder Gasheizungen. Auch die Emissionen von Kohlenmonoxid (CO) und Stickoxiden (NOx) liegen bei Öl- und Gasheizgeräten deutlich unter denen von Pelletkesseln. Diese Ergebnisse gehen aus einer umfangreichen Studie an der Universität Stuttgart hervor, die im Auftrag des Instituts für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) durchgeführt wurde.

1268312561i17882Atout France: Fünf Regionen mit nachhaltigen Tourismus-Projekten

Frankreich setzt auf ökologischen Tourismus (Foto: franceguide.com)

Berlin (pte/11.03.2010/15:00) - Das französische Fremdenverkehrsamt Atout France http://www.franceguide.com stellt bei der diesjährigen ITB-Berlin http://www.itb-berlin.de sein neues Projekt "Nachhaltig Reisen" vor. In den fünf Regionen Aquitanien, Auvergne, Burgund, Champagne-Ardenne und Limousin haben Öko-Tourismusprojekte Priorität. Ab heute, Donnerstag, wird die Internetplattform "Ökotourismus in Frankreich" http://www.oekotourismus-in-frankreich.de online gehen.

1268297037i16952Slowenien setzt im Tourismus auf "Grüne Welle" (Foto: slovenia.info)

Berlin (pte/11.03.2010/09:55) - Europas Musterschüler in Politik und Wirtschaft, Slowenien, will nun auch Umweltmusterland werden. Auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin rief Außenminister Samuel Zbogar am Mittwoch die neue "ganzheitliche" Tourismusstrategie "Slovenia Green" aus. Zum passenden Anlass erfolgte auch gleich der Relaunch der Webseite des slowenischen Fremdenverkehrsamtes http://www.slovenia.info. Alle Bereiche des touristischen Lebens in dem Land zwischen Alpen und Adria werden auf ihren ökologischen "Fußabdruck" geprüft, im Visier der slowenischen Tourismuswerber stehen vor allem Individualtouristen.

 

1268240783i7991Frankfurt a. M./San José (CR) (pts/11.03.2010/08:00) - Mit über 900 Millionen Reisenden jährlich ist die Tourismusindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig - vor allem für Regionen mit großer ökologischer und kultureller Vielfalt. Wo sich der Tourismus jedoch unkontrolliert entwickelt, besteht die Gefahr, Lebensräume für Mensch und Tier unwiederbringlich zu zerstören oder sozio-kulturelle Traditionen negativ zu beeinflussen. Die Rainforest Alliance arbeitet intensiv mit Tourismusveranstaltern zusammen, um ihnen zu helfen, ein nachhaltig ausgerichtetes Reiseprogramm aufzusetzen. Ziel sind Umweltschutz und Ressourcensicherung und - genauso wichtig - Einkommenssicherung für ortansässige Betriebe und deren Arbeitnehmer. Dass es möglich ist, dabei sogar Kosten einzusparen, zeigt eine Studie.

 

1268230928i30539Kreuzfahrtschiffe im Fokus der Umweltschützer

Kreuzfahrten sind bei Urlaubern sehr beliebt (Foto: aboutpixel.de/Werner Linnemann)

Berlin (pte/10.03.2010/15:30) - Der Boom bei Schiffsreisen aller Art scheint ungebremst zu sein. Nach Angaben der Cruise Lines International Association CLIA ist die Zahl der Passagiere seit 2000 weltweit um 80 Prozent gestiegen. Allein im Vorjahr haben 13,4 Mio. Touristen eine Traumschiff-Reise unternommen. Vor allem in Europa ist die Tendenz weiter steigend.

Kein Wunder, dass auf der diesjährigen ITB Berlin http://www.itb-berlin.de Reedereien wie auch Veranstalter von See- und Flusskreuzfahrten gut vertreten sind. "Wir haben in Europa eine Marktdurchdringung von einem Prozent, während in den USA drei von 100 Urlaubern eine Kreuzfahrt buchen", erklärt Pier Luigi Foschi, Chairman und CEO von Costa Crociere, Europas größter Kreuzfahrtreederei, erst kürzlich.

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