klimawandel

Energie

 

erneuerbareGreenpeace befragt 622 Bundestagsabgeordnete zum Energiekonzept

Hamburg (ots) - 24.10. 2010 - Das Energiekonzept der Bundesregierung fällt bei den Bundestagsabgeordneten durch, wenn es nach ihrem Gewissen und nicht nach Fraktionszwang geht. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Umfrage unter den 622 Abgeordneten. Bei der persönlichen Abstimmung haben sich 397 Abgeordnete aller Fraktionen beteiligt. Die Mehrheit von ihnen (283) hat sich für eine vollständige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 ausgesprochen, sieben stimmten dagegen und 107 antworteten ausweichend. Dem Programm der Bundesregierung zufolge, das kommende Woche abschließend im Bundestag beraten wird, werden bis 2050 jedoch nur 80 Prozent des Strombedarfs aus Erneuerbaren Quellen stammen, da unter anderem die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden sollen.

1287564870i6757E.ON, RWE und EnBW haben 2009 über 23 Milliarden Euro Profit gemacht

Strompreise: Experten sehen Verbraucher ausgeliefert (pixelio.de, Dieter Schütz)

Saarbrücken (pte/20.10.2010/11:00) - Die Gewinne der drei beherrschenden deutschen Stromgiganten E.ON, RWE und EnBW sprudeln dank des nach wie vor unzureichenden Wettbewerbs weiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes http://www.htw-saarland.de, die im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion erstellt wurde. Danach fuhren die drei Konzerne allein 2009 zusammen mehr als 23 Mrd. Euro Profit ein.

Frage_1_mit_LogosAktuelle dimap-Umfrage

Berlin (ots) - Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat heute die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes dimap zu den Auswirkungen des Energiekonzeptes der Bundesregierung vorgestellt. "Die Bürger sehen sehr genau, wer durch das Energiekonzept gestärkt wird und wer nicht", fasst VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck die Ergebnisse zusammen. 71 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass von der Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke vor allem die großen Energiekonzerne profitieren. Nur 13 Prozent glauben, dass die Verbraucher etwas davon haben.

konventionelleGreenpeace legt aktualisierte Studie zu Atomsubventionen vor

Hamburg (ots) - Die Nutzung der Atomenergie in Deutschland kostete die Bundesbürger von 1950 bis 2010 mindestens 204 Milliarden Euro an staatlichen Fördermitteln. Weitere 100 Milliarden Euro kommen künftig auch ohne die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke noch hinzu. Diese tatsächlichen Kosten der Atomenergie stellt Greenpeace heute in einer aktualisierten Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft vor. Den Berechnungen liegen erstmalig weitgehend vollständige Zahlen zugrunde. Laufen die Atomreaktoren noch einmal acht bis vierzehn Jahre länger, fallen zusätzliche Kosten an. Greenpeace fordert die Bundesregierung erneut auf, bis zum Jahr 2015 aus der Atomkraft auszusteigen. Die sieben ältesten Atomkraftwerke und das AKW Krümmel müssen aus Sicherheitsgründen sofort abgeschaltet werden.

f-cellGemeinsam anpacken für ein großes Ziel: Die Markteinführung von Brennstoffzellen für stationäre, mobile und portable Anwendungen, in Häusern, Fahrzeugen und zur netzunabhängigen Stromversorgung. Diese gemeinsame Mission prägte die Stimmung auf dem zehnten internationalen Brennstoffzellen-Fachforum f-cell Ende September in Stuttgart. In Deutschland gibt das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) Rückenwind für umfangreiche Demonstrationsprojekte sowie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

 

konventionelleBundesregierung reißt selbst Löcher in ihren Energie- und Klimafonds

Hamburg (ots) - Die Bundesregierung wird ab kommendem Jahr voraussichtlich weniger Geld für den Ausbau der erneuerbaren Energien zur Verfügung haben als bislang angenommen. Der Grund: Die Energieversorger dürfen ab einer bestimmten Grenze die Kosten für die Sicherheitsnachrüstungen der Alt-Meiler mit den Einzahlungen in den "Energie- und Klimafonds" verrechnen. Das berichtet das Greenpeace Magazin in seiner neuen Ausgabe.

konventionelleGreenpeace: Neue Atommüll-Richtlinie bietet keinen ausreichenden Schutz der Bürger

Brüssel (ots) - Strahlenschutzexperten der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace übergeben heute dem EU-Parlament in Brüssel Behälter mit radioaktiven Proben aus Belgien, Frankreich, Großbritannien und dem Niger. Die Proben stammen aus öffentlich zugänglichen Bereichen im Umfeld von Atomanlagen in diesen Ländern und gelten nach deutschem und EU-Recht als Atommüll. Noch diesen Monat soll dem EU-Parlament eine Richtlinie zur Atommüllentsorgung vorgelegt werden, die derzeit von der EU-Kommission erarbeitet wird. Um möglichen Schaden von der Bevölkerung abzuwenden fordert Greenpeace, diese Atommüllrichtlinie sehr viel schärfer zu fassen, als bisher vorgesehen und europaweit aus der Atomenergie auszusteigen.

internationalDeutschland verspielt Vorreiterrolle

Berlin (ots) - Einen Tag vor Beginn der Verhandlungsrunde im chinesischen Tianjin fordert Oxfam die Bundesregierung dazu auf, die Einrichtung des bereits auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen Ende 2009 versprochenen Klima-Fonds für arme Länder zu forcieren. Der Fonds soll die klimafreundliche Entwicklung der armen Länder fördern und sie darin unterstützen, sich gegen zunehmende Dürren, Überschwemmungen oder Stürme zu wappnen. "Millionen Kleinbauern brauchen Unterstützung, um sich vor künftigen Unwetterkatastrophen zu schützen und ihre Ernten gegen den Klimawandel abzusichern", sagt Oxfams Klima-Experte Jan Kowalzig.

Newsletter

Die wichtigsten Nachrichten zum Klimawandel - direkt in Ihr Postfach. Kostenlos & unverbindlich.

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.