klimawandel

Energie

 

Wirtschaftsministerium kippt Forderung nach Stopp neuer Öl-Bohrungen

Hamburg (ots) - 17. 9. 2010 - Nur wenige Wochen nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat die Bundesregierung ihre Forderung nach einem sofortigen Moratorium für Ölbohrungen in Tiefsee-Gebieten wieder aufgegeben. Anders als von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigt, setzt sich Deutschland nun doch nicht für einen sofortigen Stopp neuer Tiefsee-Ölbohrungen im Nordost-Atlantik ein. Nach Informationen von Greenpeace wurde ein entsprechender Antrag des Umweltministeriums für die nächste Woche beginnende Ministerkonferenz zum Schutz der Meeresumwelt des Nordost-Atlantiks (OSPAR) auf Druck des FDP-geführten Wirtschaftsministeriums praktisch wirkungslos gemacht.

324429Energie selbst gemacht: Strom und Wärme von der Sonne

Interaktiver SolardachCheck berechnet Solarthermie- und Photovoltaikanlagen für das eigene Dach / Themenspezial der Klimaschutzkampagne informiert über Solarenergie

(PresseBox) Berlin, 15.09.2010, Steigende Energiepreise, versiegende Energiequellen, unsichere Technologien und anhaltende Debatten: Die Unabhängigkeit bei der eigenen Energieversorgung wird für Hausbesitzer immer attraktiver. Die Lösung liegt auf dem Dach: Solarenergie. Dass Sonnenenergie neben der Stromerzeugung auch für die Wärmeerzeugung immer beliebter wird, zeigt eine Untersuchung der gemeinnützigen co2online GmbH: Mit 47 Prozent interessiert sich fast jeder zweite Nutzer der Energiespar-Ratgeber von co2online für Solarthermie als Komponente eines neuen oder modernisierten Heizsystems.

Starke Beteiligung an Bürger-Appell zeigt Wut und Empörung über Atomdeal in der Bevölkerung

Berlin (ots) - Campact rechnet mit zehntausenden Teilnehmern bei der Großdemo am Samstag in Berlin / "Die Atompolitik könnte zum Stuttgart 21 der Regierung werden"

Bereits über 100.000 Menschen haben innerhalb einer Woche im Internet angekündigt, sich an Protesten gegen die Atompläne von Bundeskanzlerin Merkel zu beteiligen. "Ihr Plan, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern, trifft bei mir auf völliges Unverständnis", heißt es in dem an Merkel gerichteten Bürger-Appell. Dieser kann unter www.atomkraft-abschalten.de unterzeichnet werden.

(PresseBox) Ulm, 14.09.2010, Laut einer Untersuchung des Energie Informationsportal "kwhpreis.de" gibt es inzwischen über 330 Energieanbieter in Deutschland, die Ökostrom mit einem gültigen Ökostromzertifikat oder Gütesiegel anbieten. Untersucht wurde, ob die Energieanbieter eine gültige "TÜV" Zertifizierung für ihren Ökostromtarif besitzen, oder ob ihnen das Ökostrom-Label "okpower" des Vereins "EnergieVision e.V." oder das "Grüne-Strom-Label" des gleichnamigen Vereins verliehen wurde.

1284464141i2633Sanierung zu 95 Prozent abgeschlossen - Aktie leicht im Plus

Q-Cells-Zentrale: Unternehmen will den Turnaround schaffen (Foto: q-cells.de)

Bitterfeld-Wolfen (pte/14.09.2010/13:45) - Der angeschlagene Solarriese Q-Cells http://q-cells.de wagt den Neustart und will Kunden künftig Komplettlösungen anbieten. Wie das Handelsblatt heute, Dienstag, berichtet, wollen die Bitterfelder neue Zielgruppen erschließen und in den Auslandsmärkten wie Nordamerika punkten. Damit blickt das ein Jahr hart sanierte Unternehmen wieder deutlich optimistischer in die Zukunft. Systemlösungen vom Modul über die Elektronik bis zur maßgeschneiderten Photovoltaikanwendung machen für CEO Nedim Cen das künftige Q-Cells-Portfolio aus.

Umweltminister Röttgen will Klagerecht gegen Atommeiler künftig abschaffen

Hamburg (ots) - Greenpeace hat heute beim zuständigen Oberverwaltungsgericht in Schleswig Untätigkeitsklage gegen die Atomaufsicht Schleswig-Holstein eingereicht. Die Atomaufsicht hat bisher nicht fristgerecht auf den Antrag der Umweltorganisation auf Widerruf der Betriebsgenehmigung für das Atomkraftwerk Krümmel reagiert. Der Reaktor in Krümmel ist nicht gegen den Aufprall eines großen Passagierflugzeugs geschützt, der einen schweren Atomunfall auslösen könnte. Gemeinsam mit Anwohnern macht Greenpeace daher von einem Klagerecht Gebrauch, das Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) künftig abschaffen will. Greenpeace fordert erneut, den Reaktor in Krümmel sofort stillzulegen.

Frankenthal/St.Goar (ots) - So lässt sich Wasserenergie auch ohne Staudämme nutzen: Bei St. Goar am Rhein hat das Frankenthaler Unternehmen KSB AG heute zwei Flussturbinen in Betrieb genommen. Sie wandeln die Kraft des Rheinstroms in elektrische Energie um und speisen sie in das Stromnetz ein. Dazu muss kein Wasser angestaut oder umgeleitet werden.

Zahl der Neukunden bei Greenpeace Energy hat sich seit dem Beschluss über Laufzeitverlängerungen für AKWs verdoppelt

Hamburg (ots) - Immer mehr Verbraucher reagieren auf die geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke mit dem Wechsel ihres Stromanbieters. Bei Greenpeace Energy hat sich seit Bekanntwerden des Energiekonzepts der Bundesregierung die Zahl der Neukunden verdoppelt. "Während wir bis Ende August etwa 100 Neukunden pro Woche begrüßen konnten, sind es seither deutlich mehr als 200 wöchentlich", sagt Greenpeace-Energy-Vorstand Robert Werner.

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