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Behauptet Deutschland seine Vorreiter-Rolle bei Erneuerbaren Energien?

windkraftBehauptet Deutschland seine Vorreiter-Rolle bei Erneuerbaren Energien?1. EUREF-Energie-Dialog "Erneuerbare Energien - Potenziale heimischer Quellen nutzen" (8. November 2010 auf dem EUREF-Campus, Berlin)

Berln/Düsseldorf (ots) - Über 20 Milliarden Euro wurden 2009 in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland investiert. Die gesamte Wertschöpfung der Erneuerbaren betrug 37,5 Milliarden Euro und erhöhte sich um fast 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Bezogen auf den gesamten Verbrauch an Wärme, Strom und Kraftstoffen lag 2009 der Anteil der erneuerbaren Energien erstmals über zehn Prozent. Mit dem nun vorliegenden Energiekonzept der Bundesregierung soll der Anteil regenerativer Energien in Deutschland weiter ausgebaut werden. Bis 2020 wird mit einen Anteil am Bruttostromverbrauch von 35 Prozent kalkuliert, bereits 2030 soll der Ökostromanteil auf 50 Prozent steigen und bis 2050 auf 80 Prozent. Deutschland behauptet so auch im internationalen Vergleich weiter seine Vorreiterrolle.

 

"Der Aus- und Umbau der Energieinfrastrukturen erfordert einen nachhaltigen und umfassenden Austausch aller beteiligten Stakeholder und setzt internationale Zusammenarbeit und Wissensaustausch über die politischen, wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen voraus", stellt Reinhard Müller, Vorstand der EUREF AG fest. Mit dem 1. EUREF-Energie-Dialog am 8. November 2010 im alten Gasometer in Berlin startet das EUREF-Institut eine neue Diskussions- und Expertenplattform, in deren Zentrum die Veränderungen der globalen Energiesysteme und die Integration von erneuerbaren Energiequellen in bestehende Energieinfrastrukturen stehen.

Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, eröffnet die Veranstaltung und geht auf die deutsche Energiepolitik sowie auf die Perspektiven heimischer Energiequellen ein. Die Bedeutung einer nachhaltigen Energiepolitik für ein konkurrenzfähiges Europa verdeutlicht Dr. Florian Ermacora von der EU-Kommission. Der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, geht auf die Gemeinsamkeiten einer modernen Umwelt- und erfolgreichen Wirtschaftspolitik ein.

Im Fokus der drei Podiumsdiskussionen stehen die weiteren Potenziale der erneuerbaren Energien in Deutschland, die Chancen der dezentralen Energieversorgung und die Herausforderungen, die globale Markt- und Technologieführerschaft weiter zu behaupten. Über die deutschen Erfolgsbedingungen für regenerative Energien im internationalen Vergleich diskutieren unter anderen Klaus Huttelmaier (Bosch Thermotechnik GmbH), Dietmar Schütz (Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.), Stefan Thiele (EnBW Erneuerbare Energien GmbH) und Prof. Dr. Fritz Vahrenholt (RWE Innogy GmbH). Die Perspektiven für dezentrale Lösungen wie Geothermie, Biogas und die Kraftwärmetechnologie erläutert unter anderen Andreas Pohl (GASAG Berliner Gaswerke AG). Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Technologien diskutieren auch Thomas Mayer (Solar Millennium AG) und Milan Nitzschke (Solar World AG).

Der 1. EUREF-Energie Dialog wird gemeinsam mit der Informa Business Communication (IBC) durchgeführt und richtet sich an Entscheider aus Unternehmen und Organisationen, die sich mit den Themen Energieplanung, Netzinfrastruktur sowie Strom- und Wärmeversorgung beschäftigen.

Weitere Informationen im Internet: http://www.energie-dialog.eu

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