Wahljahr 2009 entscheidet über Energiewende
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Berlin (ots) - Atomausstieg oder Laufzeitverlängerung, Wettbewerb oder Oligopol, Ausbaudynamik oder Stagnation bei den Erneuerbaren Energien, Effizienz oder neue Klimakiller: Das Superwahljahr 2009 entscheidet über das Schicksal der in den letzten 10 Jahren eingeleiteten Energiewende - Deutsche Umwelthilfe, SolarWorld, LichtBlick und Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung warnen vor Rollback - Deutschlands Führungsposition nicht mutwillig räumen
Allianz pro Schiene kommentiert Konjunkturpaket II für den Verkehrsbereich
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pts090112019
Auto/Verkehr, Umwelt/Energie
"Mit nachhaltiger Mobilität gegen die Krise vorgehen"
Allianz pro Schiene kommentiert Konjunkturpaket II für den
Verkehrsbereich
Berlin (pts/12.01.2009/12:54) - Als "ökologisch blind" bezeichnet die
Allianz pro Schiene die für den Verkehrsbereich vorgeschlagenen
Maßnahmen des Konjunkturpaketes II. Das Schienenbündnis fordert die
Regierungsparteien auf, umweltschonende Verkehrsträger bei weiteren
zusätzlichen Konjunkturmaßnahmen im Verkehrssektor stärker zu
berücksichtigen. In seiner heutigen Sitzung will der Koalitionsausschuss
ein zweites, bis zu 50 Milliarden Euro umfassendes Konjunkturpaket gegen
die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise
beschließen. "Mit hektisch verabschiedeten Subventionen für die
Automobilindustrie wird langfristig weder der Konjunktur noch der Umwelt
geholfen", moniert Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene,
die Schieflage geplanter Konjunkturspritzen. Daran änderten auch
verschleiernde Bezeichnungen wie "Umweltprämie" statt "Abwrackprämie"
nichts. Flege: "Wir brauchen mittel- und langfristig wirkende
Investitionen, die eine nachhaltige Mobilität ermöglichen. Das
Schienenbündnis hat dafür ein zwei Milliarden Euro umfassendes
Zukunftsprogramm mit kurzfristig umsetzbaren Wachstumsimpulsen
erarbeitet.
Die Allianz pro Schiene weist darauf hin, dass das zweite
Konjunkturpaket eine "verkehrspolitisch ausgewogene Ergänzung" zu den
bereits beschlossenen Milliardenmaßnahmen für den Straßenverkehr
darstellen müsse. Beispielhaft sei das Konjunkturprogramm der
österreichischen Bundesregierung, die dem Ausbau der Schiene gegenüber
der Straße deutlich Vorrang einräume (bis 2013 insgesamt 11,4 Milliarden
Euro Investitionen für die Schiene gegenüber 8,3 Milliarden Euro für die
Straße).
Der Maßnahmenkatalog der Allianz pro Schiene umfasst die Bereiche
Infrastrukturausbau, Innovation und Modernisierung sowie bezahlbare
Mobilität. Darin finden sich konkrete Vorschläge für ein Sonderprogramm
Streckenelektrifizierung, für die Finanzierung der nicht-bundeseigenen
Schieneninfrastruktur, für ein Markteinführungsprogramm innovativer
Bahntechniken sowie die Einführung eines einheitlichen
Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent im Schienenpersonenverkehr.
Den kompletten Maßnahmenkatalog "Konjunktur- und Wachstumsmotor
Schienenverkehr" der Allianz pro Schiene finden Sie unter
http://www.allianz-pro-schiene.de unter der heutigen Pressemitteilung.
Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des
umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben
sich 16 Non-Profit- Verbände zusammengeschlossen: die Umweltverbände
BUND, NABU, Deutsche Umwelthilfe und NaturFreunde Deutschlands, die
Verbraucherverbände Pro Bahn, DBV und VCD, die Automobilclubs ACE und
ACV, die drei Bahngewerkschaften TRANSNET, GDBA und GDL sowie die
Eisenbahnverbände BDEF, BF Bahnen, VBB und VDEI. Die Mitgliedsverbände
vertreten mehr als 2 Millionen Einzelmitglieder. Unterstützt wird das
Schienenbündnis von 80 Unternehmen der Bahnbranche. (Ende)
Aussender: Allianz pro Schiene e.V.
Ansprechpartner: Maren Herbst
email:
EU plant Verbot von stromfressenden Plasma-TVs
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Energieeffizienz von Fernsehern soll sich verbessern
Stromfressende Fernseher gehören bald der Vergangenheit an
London (pte/12.01.2009/08:00) - Das EU-Parlament plant im Rahmen der Anstrengungen, den Energieverbrauch von Haushalten zu senken, Richtlinien zum Energieverbrauch von Fernsehgeräten. Die EU will im Frühling Mindeststandards zur Energieeffizienz von TVs und ein Kennzeichnungssystem beschließen, berichtet The Independent on Sunday. "Das Kennzeichnungssystem wird es für Konsumenten einfacher machen, innerhalb der verfügbaren Fernsehgeräte die am meisten und am wenigstenenergieeffizienten Geräte zu identifizieren", meint das britische Umweltministerium. Jene Fernsehgeräte, die den Effizienzvorgaben der EU nicht entsprechen, werden zu Auslaufmodellen. Das wird vor allem gigantische Plasma-Flatscreens betreffen, die in manchen Fällen bis zu viermal mehr Energie als traditionelle TV-Geräte verbrauchen.
Ballhaus überreicht neue Auszeichnung
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Ballhaus überreicht neue Auszeichnung / "Diva Earth Award" für "Unsere Erde"
12.01.2009 - 15:36 Uhr, DIVA-Award (Great Moments Verlag GmbH)
München (ots) - Wenn am 27. Januar in München zum 19. Mal die "
DIVA - Der Deutsche Entertainment Preis" verliehen wird, gibt es auch
eine Premiere von besonderem Gewicht. Ab sofort wird im Rahmen der
Preisverleihung jährlich der Jurypreis "DIVA Earth Award" vergeben.
Es ist nicht irgendein Preis, sondern eine Umwelt-Auszeichnung, die
weltweit einzigartig ist. Denn der "DIVA Earth Award" geht jeweils an
ein Produkt, eine Initiative oder eine Person aus dem
Entertainmentbereich. Damit soll verdeutlicht werden, dass diese
Industrie auch eine große Verantwortung für die Umwelt trägt und
dieser mit den ihr eigenen Ausdrucksmitteln besondere Bedeutung
verleiht.
Der weltweit erfolgreiche Kameramann Michael Ballhaus startete
Ende 2008 ein eigenes Klimaschutzprojekt. Er ist überzeugt, dass es
möglich ist, alle Menschen für den bewussten Umgang mit Energie zu
begeistern. Deshalb hat sich Michael Ballhaus gerne bereit erklärt,
den "DIVA Earth Award" an einen Film zu vergeben, der zu den ganz
großen Überraschungserfolgen des Jahres 2008 zählt: "Unsere Erde".
Mit mehr als 3,7 Millionen Zuschauern und TopTen Positionen in den
DVD Charts hat " Unsere Erde" beispielhaft gezeigt, dass es sich auch
kommerziell lohnen kann, dieses Thema aufzugreifen. Leonardo
DiCaprios Film "5 vor 12" und Al Gores "Eine unbequeme Wahrheit" sind
weitere Belege dafür, dass das Umweltthema auch in Hollywood
angekommen ist. Und nicht zuletzt war es Bernhard Grzimek, der mit
seinem Kinofilm "Serengeti darf nicht sterben" bereits Ende der
fünfziger Jahre prophetisch auf "Unsere Erde" hinwies.
Zur 19." DIVA - Deutscher Entertainment Preis" am 27.1. 2009 in
München werden ca. 500 Gäste aus den Branchen Musik, Kino, Film und
Fernsehen erwartet. Unter ihnen Sandra Speichert, Christine Neubauer,
Karoline Herfurth, Ann-Kathrin Kramer, Anja Kling, Ursula Karven,
Caroline Link, Anna Maria Mühe, Mario Adorf, Bernd Eichinger, Heino
Ferch, Vadim Glowna, Elmar und Fritz Wepper, Kai Wiesinger, Gottfried
John, Nadja Uhl, Thomas Kretschmann, Michael Mendl, Franco Nero, Uwe
Ochsenknecht, Til Schweiger sowie Werner Baldessarini, Otto Kern,
Minu Barati-Fischer, Katrin Müller-Hohenstein, Nina Ruge, Thomas M.
Stein, Ralph Siegel und Karen Webb. Moderiert wird die "Diva 2009"
von Nina Eichinger.
Bisherige Preisträger waren u.a. Lauren Bacall, Vanessa Redgrave,
Angelina Jolie, Liv Ulmann, Hildegard Knef, Veronica Ferres, Maria
Furtwängler, Maximilian Schell, Bernhard Wicki, Jeff Goldblum, John
Malkovich, Alain Delon, Bryan Ferry und Herbert Grönemeyer.
Die "Diva - Deutscher Entertainment Preis" wird veranstaltet vom
Great Moments Verlag GmbH, München-Ottobrunn, in Zusammenarbeit mit
PerfomancePlus GmbH, München, im Auftrag von Deutscher Entertainment
Preis e. V.
Abwrackprämie schadet Klima und Industrie
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Greenpeace fordert Prämie für sparsame Pkw und CO2-orientierte Kfz-Steuer
Hamburg (ots) - 9. 1. 2009 - Die geplante Abwrackprämie für Autos hält Greenpeace für ökologisch und ökonomisch unsinnig. Diese Maßnahme des Konjunkturpakets, das am Montag im Koalitionsausschuss verhandelt wird, schadet dem Klima und hilft der der deutschen Autoindustrie nicht weiter. "Blinder Aktionismus statt Klimaschutz hilft niemandem", so Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. "Wenn Öl knapp wird und der Klimawandel droht, darf der Staat nicht auch noch den Absatz von Spritschluckern mit Steuergeld ankurbeln. Die deutsche Autoindustrie muss leichtere und sparsamere Autos bauen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben will, und die Bundesregierung sollte nur solche Autos finanziell fördern."
31.12.2008: Rückblick 08: Erde lechzt nach globalen Strategien
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Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften nur langsam im Vormarsch
Erde muss auf globales Umdenken weiter warten
Wien (pte/30.12.2008/07:50) - Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsdebatten bestimmten zwar die öffentliche Diskussion das ganze Jahr hindurch, Fortschritte waren 2008 in wesentlichen Fragen allerdings nur marginal zu verzeichnen. Vielerorts blieben die Rufe zahlreicher Wissenschaftler, endlich wirksame Schritte gegen die fortschreitende Umweltzerstörung zu unternehmen, ungehört. Enttäuschung über das mangelnde Engagement der großen Industrienationen gab es zuletzt beim Klimagipfel in Poznan
(siehe http://www.pte.at/pte.mc?pte=080913001 ). Im kleinen Rahmen scheint sich umweltfreundliches Agieren hingegen eher durchzusetzen. So stieg das Interesse an nachhaltigen Urlaubsreisen deutlich an. Auch bei der Mobilität und im täglichen Leben wird zunehmend ökologischer gedacht. Ob das mit den rasant gestiegenen Preisen zu tun hat oder sich ein echter Gesinnungswandel abzeichnet, bleibt hingegen fraglich.
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30.12.2008: NABU ehrt Bundeswirtschaftsminister Michael Glos mit "Dinosaurier des Jahres 2008"
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Bundeswirtschaftsminister Glos als hartnäckiger Bremsklotz in Sachen Klima- und Umweltschutz hervorgetan", begründete NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl.
30.12.2008: Die Klimakrise ist gefährlicher als die Wirtschaftskrise
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Greenpeace bilanziert Klimapolitik des Jahres 2008
Hamburg (ots) - "Die Klimakrise ist langfristig gefährlicher als die Wirtschaftskrise. Es drohen Orkane und Überschwemmungen,Klimaflüchtlinge, das Auftauen der Arktis - die Folgen des Treibhauseffektes werden uns schneller ereilen als bislang angenommen", sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace. "Die Regierung hat in der Bankenkrise schnell gehandelt, das muss sie endlich auch in der Klimakrise leisten. 2009 darf keine Chance für Klimaschutz verspielt werden."
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