Erderwärmung bedroht Ostsee-Robben
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Wegen der globalen Erderwärmung droht nach Ansicht des Klimaforschers Joachim Dippner das gesamte Ökosystem der Ostsee aus dem Ruder zu laufen. "Wenn die Wassertemperatur bis zum Jahr 2100 im Mittel um zwei bis vier Grad steigt, hat das einen Einfluss auf die Nährstoff-Verteilung in der Ostsee.
13.12.2008: Mohrs Klima-Knigge: Glühwein für alle
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(Spiegel Online) Kaum rutscht die Wirtschaft in die Krise, zählt der Klimaschutz nichts mehr. So geht das nicht, findet Reinhard Mohr - und hat ein paar Tipps gesammelt, mit denen wir alle die Welt retten können: Glühwein bechern, mit Franzosen ins Bett gehen - und bloß nie an Veronica Ferres denken!
Jetzt muss also auch die gute alte Glühbirne dran glauben. Wir werden sie, treue Wegbegleiterin durch die Höhen und Tiefen des Lebens, sehr vermissen. Wie romantisch hing sie einst von der kahlen Decke, eine kunstlos schlichte Spenderin des Lichts der Aufklärung und des Fortschritts, die uns den Weg erleuchtete in bessere Zeiten.
13.12.2008: Gabriel: Finanzkrise ist Argument für konsequenten Klimaschutz
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UN-Klimakonferenz in Posen beendet
„Das Signal von Posen ist eindeutig: Die Finanzkrise ist ein Argument nicht gegen, sondern für konsequenten Klimaschutz. Das Ignorieren des Klima-Risikos würde teuerer als die Finanzkrise - und die Folgen wären unumkehrbar", sagte heute Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Abschluss der UN-Klimakonferenz in Posen.
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13.12.2008: Gabriel: Europa hält auch bei den Erneuerbaren Kurs
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Einigung in Brüssel zum Ausbau der erneuerbaren Energien
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßt die Einigung in Brüssel zum Ausbau der erneuerbaren Energien. „Das ist ein zentrales Element des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs am 11./12. Dezember, bei dem das Klimapaket der EU beschlossen wurde. Die Einigung ist auch ein wichtiges Signal für die internationale Klimaschutzpolitik. Die Europäische Union bekräftigt die ehrgeizigen Ausbauziele, die im vergangenen Jahr unter der deutschen Ratspräsidentschaft vereinbart wurden: Bis zum Jahr 2020 werden 20 Prozent des Endenergieverbrauchs in der Europäischen Union aus Erneuerbaren stammen. Neben der Steigerung der Energieeffizienz ist der massive Ausbau der erneuerbaren Energien das zweite Element unserer Doppelstrategie für den Klimaschutz", so der Bundesumweltminister.
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14.12.2008: Kurswechsel nach Klimagipfel in Posen notwendig
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Germanwatch fordert "Green Deal" vor Kopenhagen
Posen/Polen, 12.12.08. "Der Klimagipfel von Posen hat nicht mehr als die formalen Voraussetzungen dafür geschaffen, um in zwölf Monaten in Kopenhagen ein ambitioniertes globales Abkommen für die Zeit nach 2012 zu erreichen. Zugleich wurde deutlich, dass es bei zentralen Akteuren an dem politischen Willen mangelt, um ein solch weitreichendes internationales Abkommen auch wirklich zu erreichen", sagte zum Ende der 14-tägigen Verhandlungen Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch.
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13.12.2008: Vattenfall-Chef erwartet 2009 noch kein neues Weltklima-Abkommen
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'Capital'-Interview mit Vattenfall-Chef Lars Josefsson: Lars Josefsson hält auf nächstem Gipfel aber Eckpunkte für möglich
Köln (ots) - 13. Dezember 2008 - Der als Vorreiter in der Umweltpolitik bekannte Chef des schwedischen Energiekonzerns
Vattenfall, Lars Josefsson, rechnet nächstes Jahr noch nicht mit einem vollständigen neuen Klimaschutz-Abkommen. Das sei vor allem aus Zeitgründen schwierig, sagte Josefsson dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 1/2009, EVT 18. Dezember). Jedoch werde sich der nächste Weltklima-Gipfel Ende 2009 in Kopenhagen eventuell auf Eckpunkte verständigen. Diese könnten dann vielleicht nur mit geringem Zeitverzug doch noch zu einem Nachfolge-Abkommen für das Kyoto-Protokoll zum Schutz der Erdatmosphäre führen.
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12.12.2008: NABU: Viel verschwendete Zeit auf der Klimakonferenz in Posen
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Tschimpke: Industrieländer müssen 2009 Farbe bekennen
Posen (ots) - Der NABU hat eine ernüchternde Bilanz der Weltklimakonferenz in der polnischen Messestadt Posen gezogen. "Ob die internationalen Klimaverhandlungen scheitern oder nicht, wissen wir erst in einem Jahr bei der Vertragsstaatenkonferenz in Kopenhagen. In den vergangenen zwei Wochen haben es vor allem die Industriestaaten versäumt, wichtige Fortschritte zu erzielen", bilanzierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Besonders ärgerlich sei es, dass bei wichtigen Themen wie dem Erhalt der tropischen Wälder keine konkreten Ergebnisse erzielt wurden. Immerhin verständigten sich die Teilnehmer darauf, dass die besonders vom Klimawandel betroffenen Entwicklungsländer bereits 2009 mit finanziellen Hilfen rechnen können und die Unterstützung noch ausgeweitet werden soll.
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12.12.2008: BDI zum Ergebnis des Europäischen Rates zum Emissionshandel
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Verlust von Arbeitsplätzen in energieintensiven Branchen nicht auszuschließen
Berlin (ots) - "Nach dem gefundenen Kompromiss beim EU-Emissionshandel ist der Verlust von Arbeitsplätzen in den
energieintensiven Branchen nicht auszuschließen. Die Regelung ist zwar deutlich besser als der Kommissionsentwurf - aber Europa hat die Chance verpasst, dem deutschen Konzept zu folgen und Klimaschutz und Wachstum miteinander zu verbinden." So bewertet BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf die heute vom Europäischen Rat erzielten Ergebnisse zum EU-Emissionshandel für die Zeit nach 2012. "Harte Kritik übt die deutsche Industrie an der komplizierten Kombination von Ausnahmekriterien", erläuterte Schnappauf.
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