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Nichtregierungsorganisationen erwarten von der CDU/FDP-Regierung konkrete Schritte zur Umsetzung eines Landesklimaschutzgesetzes

Düsseldorf (ots) - Anfang dieser Woche haben die Deutsche Umwelthilfe, der BUND Nordrhein-Westfalen, der NABU Nordrhein-Westfalen, Germanwatch und das Kampagnen-Netzwerk Campact Eckpunkte für ein Klimaschutzgesetz für NRW vorgestellt. Überrascht waren die Bündnispartner insbesondere von den Reaktionen der Regierungsparteien in Düsseldorf. Während sich die schwarz-gelbe Bundesregierung eine 80 bis 95%ige Verminderung der Treibhausgase bis 2050 zum Ziel gesetzt hat, sieht die CDU in Nordrhein-Westfalen in dem Gesetzesvorschlag der Umweltverbände, der dieses Ziel in praktisches Handeln umsetzt, "eine massive Gefährdung des Industriestandortes NRW". Die FDP prophezeit gar "den Rückschritt ins Mittelalter", sollte der Vorschlag der Bündnispartner umgesetzt werden.

Bericht "Zur Lage der Welt 2010"

Wege zu einem ökologisch verantwortlichen Wohlstandsmodell

Berlin (ots) - Exzessiver Konsum ist mitverantwortlich für die Zerstörung der globalen Ökosysteme: Zu diesem Ergebnis kommt der Bericht "Zur Lage der Welt 2010" des führenden US-amerikanischen Umweltinstituts Worldwatch, dessen deutsche Ausgabe am heutigen Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Umweltfreundliche Technologien oder staatliche Maßnahmen würden allein nicht ausreichen, um die Menschheit vor schweren Klima- und Umweltschäden zu schützen - dafür brauche es auch einen grundlegenden Wandel des Konsumverhaltens.

Köln (ots) - Der BDH warnt vor Einschnitten beim Marktanreizprogramm: "Die vorgesehene Sperre von Fördermitteln im Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien, MAP, ist ein fatales Zeichen. Klima- und Ressourcenschutzziele sollen rein finanzpolitischen Zwängen geopfert werden", mahnt Klaus Jesse, Präsident des BDH. Der Haushaltsausschuss hatte Anfang März im Haushaltsplanentwurf 2010 115 Millionen Euro des Budgets für das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien gesperrt. Der Haushaltplanentwurf wird jetzt im Bundestag beraten und soll am Freitag beschlossen werden.

Düsseldorf (ots) - Deutsche Umwelthilfe, BUND Nordrhein-Westfalen, NABU Nordrhein-Westfalen, Germanwatch und Campact reagieren auf klimapolitisches Versagen der Düsseldorfer Landesregierung - Breites Bündnis will "klimapolitischen Amoklauf" der CDU/FDP-Regierung beenden - NRW blockiert erklärte Klimaschutzziele der Bundesregierung - Rechtsgutachten: Neubau von Kohlegroßkraftwerken kann über Landesraumordnung verhindert werden

BMU fördert mit 30 Mio. Euro einzigartiges Vorhaben zur CO2-Reduzierung in der Stahlproduktion

Nach einer gestern erteilten beihilferechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission wird das Bundesumweltministerium aus seinem Umweltinnovationsprogramm mit 30 Mio. Euro ein weltweit einzigartiges Vorhaben zur Einsparung von CO2-Emissionen in der Stahlherstellung fördern. Das Stahlwerk ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt hat ein Recycling-Verfahren entwickelt, durch das in der industriellen Stahlproduktion an einem Hochofen mindestens 16 Prozent CO2 gegenüber der herkömmlichen Stahlherstellung eingespart werden können.

Berlin (ots) - Bundesregierung zeigt wieder ein Herz für Klimakiller - während andere EU-Staaten aus Klimaschutzgründen strengere CO2-Grenzwerte für Kleintransporter akzeptieren, betreibt Wirtschaftminister Brüderle Klientelpolitik für die Großspender seiner Lobbyisten-Partei FDP

Das zehnte Forum für Produzenten und Anwender von Brennstoffzellen f-cell am 27. und 28. September 2010 in Stuttgart zeigt: Die stationäre, mobile und portable Nutzung von Brennstoffzellen gehört zu den nachhaltigen Energieversorgungslösungen der Zukunft. 2010 setzt die internationale Kongress- und Messeveranstaltung folgende thematische Schwerpunkte: „Brennstoffzellen für Hausenergieversorgung und industrielle Anwendung“ und „Elektromobilität – Brennstoffzellen und Batterien bewegen die Zukunft“. Gefördert wird die f-cell wieder von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Informationen im Internet: www.f-cell.de.

Neue Erkenntnisse zum Klimawandel vorgestellt


Bremerhaven (ots) - Mit über 800 Teilnehmern aus Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Politik verzeichnet der ExtremWetterKongress am letzten Tag einen Besucherrekord. "Das Interesse an den Themen auf dem ExtremWetterKongress zeigt auch, dass die Bedeutung in der Öffentlichkeit zugenommen hat.", so Veranstalter Frank Böttcher, Leiter des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation. Neben der Analyse und der Folgen von extremen Wetterereignissen ist der vom Mensch versursachte Klimawandel Konsens auf dem Kongress, der in diesem Jahr im Bremerhavener Klimahaus 8° Ost stattfindet. In vier Bereichen wurden dabei neue Ergebnisse präsentiert.



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