Tropischen Ozeanen geht zunehmend die Luft aus
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Veränderungen im Sauerstoffgehalt über die vergangenen 50 Jahre ausgewertet
Kiel (pte/02.05.2008/11:30) - In einigen Regionen der Weltozeane hat der Sauerstoffgehalt innerhalb der vergangenen fünf Dekaden abgenommen. Das hat ein internationales Forscherteam um Lothar Stramma vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften http://www.ifm-geomar.de nun belegen können. Das deutsch/US-amerikanische Wissenschaftlergespann hat dabei die sogenannten Sauerstoffminimumzonen in den tropischen Ozeanen untersucht, also jene Gebiete, die nur geringe Konzentrationen von Sauerstoff aufweisen. "In den untersuchten Arealen konnten wir eine
Abnahme des Sauerstoffgehalts unterhalb der durchmischten Deckschicht zwischen 300 und 700 Metern Tiefe feststellen und generell eine Ausweitung der Gebiete mit wenig Sauerstoff beobachten", fasst Stramma im Gespräch mit pressetext zusammen.
Klimawandel: Narwale noch stärker als Eisbären bedroht
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Meeressäuger können sich nicht schnell genug auf den Klimawandel einstellen - Die globale Erwärmung lässt den Lebensraum vieler Meeressäuger schmelzen
Washington (pte/02.05.2008/06:15) - Der Narwal ist durch den Klimawandel offenbar noch stärker bedroht als der Eisbär, der zum Zeichen der globalen Erwärmung geworden ist. Das hat die Analyse eines Forscherteams um Ozeanographin Kristin Laidre aus Washington und den kanadischen Polarbär-Experten Ian Stirling ergeben. Wissenschaftler aus drei Ländern haben die Auswirkungen der Erwärmung auf elf arktische und subarktische Meeressäuger untersucht. Nach dem Narwal und dem Eisbären zählten die Mützenrobbe, der Grönlandwal und das Walroß zu den stärker gefährdeten Tierarten. "Wir wollten uns das gesamte Ausmaß ansehen, denn in der Vergangenheit lag die Aufmerksamkeit vor allem bei den Eisbären", erklärt Stirling. "Wir sprechen hier ja über ein ganzes Ökosystem, über mehrere verschiedene Arten, die das Eis als Lebensraum nutzen und deshalb sehr angreifbar sind."
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Wie Europa von Kohle und Gas loskommt
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[Spiegel Online] Saubere, unerschöpfliche Energie ist kein Traum, sagen Wissenschaftler. Riesige Spiegel-Kraftwerke in den Wüsten rund ums Mittelmeer könnten das Energieproblem lösen. Die Technik ist da, die Industrie will investieren - nur die Politik zögert.
Sechs Notoperationen fürs Weltklima
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[Spiegel Online] Schwefelbomben in der Stratosphäre, künstliche Wolken, Sonnensegel im All: Soll der Mensch direkt in die Atmosphäre eingreifen, um die Erderwärmung zu bekämpfen? Geoengineering ist höchst umstritten. Forscher verlangen jetzt eine unvoreingenommene Analyse von Techniken zur Klimarettung.
Weißes Haus hat Umweltbehörde massiv beeinflusst
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(Spiegel Online) Die US-Regierung hat Wissenschaftler in Staatsdiensten offenbar noch stärker gegängelt als bisher bekannt. Bei einer Umfrage in der Bundes-Umweltbehörde EPA gaben fast 900 Forscher an, vom Weißen Haus direkt beeinflusst worden zu sein.
Käfer macht Wälder zu Klimagas-Quellen
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[Spiegel Online] Ein fünf Millimeter kleiner Käfer tötet im Westen Kanadas Millionen von Bäumen - und beeinflusst damit sogar das Weltklima. Besonders bedrohlich: Die Käferplage wurde in diesem Ausmaß erst durch den Klimawandel möglich. Jetzt verstärkt sie ihn.
Klimaphänomen La Nina: Kleines Mädchen hält Pazifik kühl
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[Spiegel Online] Geoforscher beobachten derzeit außergewöhnlich niedrige Wassertemperaturen im Pazifik. Ursache ist La Niña, die Gegenspielerin zum Klimaphänomen El Niño. Eine Entwarnung im Bezug auf die Erderwärmung ist La Niña allerdings nicht.
Tiefsee der Antarktis wird kälter
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Weitere Messungen sollen überraschende Entwicklung dokumentieren
Bremerhaven (pte/21.04.2008/13:45) - Nach jahrelanger Erwärmung wird die Tiefsee der Antarktis wieder kälter. Das haben Forscher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Helmholtz-Gemeinschaft http://www.awi.de auf einer Expedition zum Südpol herausgefunden. Sollte es sich um einen dauerhaften Prozess handeln, könnte die Umwälzung der Wassermassen in den Ozeanen dadurch in Schwung gebracht werden.
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