Versäuerung der Ozeane gefährdet Korallen
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Vulkanische Unterwasserschlote zeigen Auswirkungen des Kohlendioxidausstoß - Durch die Versäuerung fehlen den Korallen Minerale zum Skelettaufbau
Plymouth (pte/09.06.2008/12:25) - Für Korallen, Seeigel und andere Meeresorganismen sind die Ozeane der Zukunft offenbar kein Lebensraum. Das berichten Wissenschaftler der University of Plymouth http://www.plymouth.ac.uk im Wissenschaftsblatt Nature. An Untersee-Vulkanen, natürlichen Quellen von Kohlendioxid, hatte die Gruppe um Studienleiter Jason Hall-Spencer untersucht, wie sich Kohlendioxid-Emissionen und die folgende Versäuerung der Ozeane auf Meeresflora und -Fauna auswirkt. Im natürlichen Labor zeigte sich, dass schon bei dem vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) http://www.ipcc.ch prognostizierten pH-Wert von 7,8 bis zum Jahr 2100 große Schäden für Korallen und andere Organismen drohen. Bei einem Wert von 7,4 waren bestimmte Arten sogar ganz verschwunden.
Südseestaat Kiribati droht zu versinken
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Dramatischer Appell des Präsidenten über Klima-Flüchtlinge
Auckland/Bairiki (pte/07.06.2008/13:45) - Nach dem drohenden Untergang des Inselstaats Tuvalu richtet nun das Nachbarland Kiribati einen dramatischen Appell an Australien und Neuseeland. Der kiribatische Präsident Anote Tong bittet darin Australien und Neuseeland sich der Klimaflüchtlinge aus seinem Land anzunehmen, berichtet der neuseeländische Fernsehsender TV3 http://www.tv3.co.nz .
G8-Papier zum Klimaschutz: Geheimpapier belegt Blockadehaltung der USA
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[Spiegel Online] Die USA wollen den G-8-Ländern die Initiative beim Klimaschutz entziehen. Stattdessen soll sich das von Washington favorisierte "Treffen der größten Volkswirtschaften" darum kümmern. Hier sind die Einigungschancen allerdings noch geringer.
Wie sich eine Kleinstadt mit sauberer Energie versorgt
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[Spiegel Online] Energie aus der Tiefe der Erde: Im bayerischen Unterhaching entsteht das modernste Geothermiekraftwerk Europas, bald soll es 10.000 Haushalte mit Strom versorgen. Dank hoher Ölpreise immer rentabler, Erdwärme zu nutzen - die Branche hofft auf einen Milliardenboom.
Copenhagen Consenus: Wie ein Trupp von Star-Ökonomen die Welt retten will
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[Spiegel Online] "Wie würden Sie in vier Jahren 75 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe ausgeben?" Mit dieser Frage hat sich eine hochkarätige Wissenschaftlergruppe befasst. Das Ergebnis überrascht - vor allem, weil der Klimawandel quasi keine Rolle spielt.
Milliardenmarkt Klimaschutz: Wie Firmen mit dem Umweltsiegel abkassieren
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- Kategorie: Klimawandel
[Spiegel Online] Mit umweltfreundlichen Projekten in Entwicklungsländern können sich Industriestaaten von ihrer Verpflichtung zum Klimaschutz teilweise freikaufen. Doch statt des Weltklimas profitieren davon oft nur Unternehmen: Mit Tricksereien kassieren sie doppelt ab.
G8-Klimakonferenz: Umweltminister scheitern mit CO2-Auflagen
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[Spiegel online] Verhandlungen in der Sackgasse: Die G-8-Umweltbeauftragten können sich nicht auf eine verbindliche Festlegung der CO2-Reduzierung bis 2020 einigen. Sie flüchten sich stattdessen in wolkige Versprechungen - bis 2050 soll der Ausstoß klimaschädlicher Emissionen nun halbiert werden.
'Verkehr darf nicht Klimasorgenkind Nr. 1 bleiben'
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Allianz pro Schiene, BUND und NABU appellieren an das Weltverkehrsforum
Berlin (pts/22.05.2008/14:30) - Ein verbindliches CO2-Minderungsziel von 20 Prozent bis 2020 für den gesamten Verkehrssektor in Deutschland und Europa haben heute die Allianz pro Schiene, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin gefordert. Ihre Forderung richten die drei Verbände an die europäischen Verkehrsminister, die beim Weltverkehrsforum vom 28. bis 30. Mai in Leipzig erwartet werden. Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, sagte: "Ein verbindliches CO2-Minderungsziel für den gesamten Verkehrssektor existiert bislang nicht. Wir wollen Mobilität erhalten, müssen aber mit Rücksicht auf den Klimawandel die CO2-Emissionen im gesamten Verkehrsbereich so schnell wie möglich senken. Das ist vor allem über Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung auf die Schiene zu schaffen, die unter Umweltgesichtspunkten im Vergleich zum Luft- und Straßenverkehr hervorragend abschneidet."
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