Arktis-Eis: Wasserdampf beschleunigt Abschmelzen
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Treibhauseffekt verstärkt sich - Rückkoppelungen entscheidend
Longyearbyen/Spitzbergen (pte002/15.10.2012/06:05) - Der beim immer rasanteren Rückgang der Arktis erzeugte Wasserdampf lässt das Eis noch stärker abschmelzen. Die Situation spitzt sich durch das fehlende Eis weiter somit immer weiter zu. "Weniger Meereis bedeutet mehr Wasser in der Atmosphäre", sagt Mark Serreze, Forscher an der University of Colorado, der zu diesem Effekt eine aktuelle Studie veröffentlicht hat.
Schlechte Zeiten für Korallenriffe der Erde
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Ohne Verringerung des Klimawandels drohen massive Schädigungen
Potsdam/Bremen (pte001/22.09.2012/06:00) - Den weltweiten Korallenriffen drohen selbst bei einer globalen Erwärmung von nur zwei Grad erhebliche Risiken. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Climate Change. Eine erwärmte Meeresoberfläche wird mit hoher Wahrscheinlichkeit vielerorts zu großflächiger Korallenbleiche führen.
Klimaerwärmung lässt US-Medien kalt
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Katastrophales Ergebnis in Qualitätsstudie für Wallstreet Journal
Washington/Wien (pte016/16.08.2012/11:45) - US-Medien ignorieren die globale Klimaerwärmung in ihrer Berichterstattung. Zu diesem Ergebnis kommt das Medienforschungsinstitut Media Matters http://mediamatters.org . Die Hitzewelle, die Amerika im Juli in Atem hielt, wurde von den Medienhäusern kaum mit den klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte in Zusammenhang gebracht. Nur in 14 Prozent aller Beiträge wurde eine Verbindung hergestellt. Vor allem TV-Sender halten nichts von der weltweiten Erhitzung - nur in 8,7 Prozent aller Berichte über die Hitzewelle wurde einen Bezug zur Klimaerwärmung hergestellt.
Los Angeles droht massiver Temperaturanstieg
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Klimaexperte: Menschheit steht vor "letzter roter Ampel"
Los Angeles/Wien (pte001/29.06.2012/06:00) - Eine Studie sagt voraus, dass die Temperatur im Großraum Los Angeles aufgrund des Klimawandels in den nächsten 30 Jahren um vier bis fünf Grad steigen wird. Während sich die Auswirkungen auf die Gebiete in Ozeannähe vergleichsweise gering halten, könnte sich das auf weiter im Inland befindliche Gebiete schwerer auswirken. Laut Johannes Wahlmüller, Klimaexperte bei Global 2000 Österreich http://global2000.at , drohen nicht nur massive Folgen für Mensch und Umwelt, sondern auch das Schlittern in einen Teufelskreis des Energieverbrauchs.
Rio+20 scheitert an globaler Ungleichheit
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Klimaforscherin: "Lehren aus der Finanzkrise nicht gezogen"
Rio de Janeiro/Wien (pte034/27.06.2012/13:50) - Nach der ersten Enttäuschungswelle über den Rio+20-Gipfel läuft die Suche nach den Ursachen des Scheiterns. "Die Ergebnisse verdeutlichen, wie gegenläufig die Prioritäten der reichen und armen Länder sind", so das Urteil von Philip Campbell, Chefredakteur der Zeitschrift "Nature" http://nature.com . Am besten zeige die Stadt Rio de Janeiro selbst diesen Missstand: Villen und Luxusstrände findet man hier Tür an Tür mit Favelas-Elendsvierteln. Dieser auch globale Kontrast sei schuld am Ausbleiben von Mut und Verbindlichkeit.
Rio minus 20? EU und Deutschland müssen Umweltgipfel retten
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Rio de Janeiro/Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat davor gewarnt, dass 20 Jahre nach dem ersten Weltumweltgipfel der Aufbruch zu mehr Nachhaltigkeit, zu mehr Umwelt- und Klimaschutz zum Stillstand kommen oder dass es in Rio sogar ein Rollback geben könnte. "Wird die Abschlusserklärung in ihrer jetzigen Form verabschiedet, kommt dies einer Bankrotterklärung für den Rio-Prozess gleich", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der von der brasilianischen Regierung vorgelegte Entwurf enthalte bisher keinerlei konkrete Nachhaltigkeitsziele. Bundesumweltminister Peter Altmaier und die EU müssten sich in den kommenden drei Tagen auf dem Rio-plus-20-Gipfel für deutliche Verbesserungen beim globalen Umwelt-und Naturschutz einsetzen, forderte Weiger.
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WWF fordert Zeitalter des Grünen Wirtschaftens
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Rio darf nicht zum Gipfel der Unverbindlichkeit werden
Berlin, Rio de Janeiro (ots) - Vom 20. bis 22. Juni treffen sich über 20.000 Delegierte aus aller Welt in Rio de Janeiro auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung. Zwanzig Jahre nach dem ersten Weltgipfel am Zuckerhut schaut die Welt erneut nach Brasilien und erhofft sich Lösungen für die wichtigste Frage: Wie schafft es die Menschheit, in Zukunft nachhaltig zu leben und den wachsenden Hunger nach Energie zu stillen, ohne dabei den Planeten zu Grunde zu richten? "Die riesigen Erwartungen sind inzwischen auf ein Minimum gesunken, aber die Welt darf sich nicht damit abfinden, den Gipfel scheitern zu lassen", so Alois Vedder, der für den WWF Deutschland in Rio mitverhandelt.
EU und China schielen auf Arktis-Öl
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Kanadische Experten empfehlen Ausweitung des arktischen Rates
Toronto (pte004/31.05.2012/06:15) - Durch den Klimawandel schmilzt die Arktis nicht nur, sondern rückt damit plötzlich ins weltpolitische Rampenlicht: Neue Handelswege, unerschlossene Ressourcen und sicherheitspolitische Standorte locken. Ein enormer Bedeutungswandel steht dem arktischen Rat http://arctic-council.org bevor, dessen kanadische Ratspräsidentschaft 2013 als Weichensteller gilt: In dieser Zeit soll entschieden werden, ob Länder wie China, Japan und Südkorea sowie die EU als Beobachter aufgenommen werden. Ein aktueller Expertenbericht empfiehlt Kanada, derartigen Anträgen stattzugeben.
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