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Zwischen Dürre und Flut

Jarot_fisherman_IndonasiaTomGreenwoodOxfamGB.jpgRahela Begum und Abul Hashem müssen mit ansehen, wie die Folgen des Klimawandels ihre Heimat langsam zerstören. Das Ehepaar besitzt ein kleines Stück Land im Nordosten von Bangladesch. Die Landschaft ist sehr flach und hat extremer Witterung nicht viel entgegenzusetzen.

„Früher konnten wir Getreide und Gemüse anbauen, sobald das Land im Winter trocken lag“, erzählt Rahela. „Aber vor zwei Jahren haben wir unsere gesamte Ernte durch eine plötzliche Flut verloren.“ Im nächsten Jahr passierte genau das Gegenteil: Die Böden trockneten so stark aus, dass die gesamte Ernte verdorrte. „Eine künstliche Bewässerung der Felder konnten sich nur die Wenigsten leisten“, klagt Rahela.

Das Wetter hat sich inzwischen auf einen neuen, verhängnisvollen Kreislauf eingelassen: „Zu Beginn des Winters bersten die Böden vor Trockenheit, und es bleibt nichts anderes übrig, als die Felder für viel Geld zu bewässern“, sagt Rahela. „Aber dies ist fruchtlos, denn kurz darauf kommt die Flut und macht alles zunichte.“

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