klimawandel

Bliesgau als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt

Glückwünsche von Astrid Klug zur Aufnahme ins Weltnetz

Zur Anerkennung des Bliesgaus als UNESCO-Biosphärenreservat hat die Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug heute ihre Glückwünsche ausgesprochen. "Ich freue mich, dass der Bliesgau jetzt zum Weltnetz der Biosphärenreservate gehört. Die Region und das gesamte Saarland können stolz darauf sein, nach dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine weitere weltweit beachtete UNESCO-Auszeichnung zu erhalten", so Klug. Bei der Urkundenübergabe auf dem Biosphärenfest in Kirkel wies Klug auf die Verantwortung hin, die diese Auszeichnung mit sich bringt: "Sie muss Verpflichtung sein, diese in Teilen stark industriell geprägte Region zu einem Modellgebiet für nachhaltige Entwicklung mit internationaler Ausstrahlung zu entwickeln."

Das Biosphärenreservat Bliesgau ist durch den Wegfall der Montanindustrie und das Auslaufen der Kohleförderung im Saarland von einem starken wirtschaftlichen Strukturwandel betroffen, den die Kommunen durch nachhaltige Entwicklungskonzepte bewältigen wollen.

In den eher ländlich geprägten Teilen sind wertvolle Lebensräume zu schützen, darunter alte Streuobstbestände, artenreiche Wiesentypen, ausgedehnte Buchenwälder und die Auenlandschaft der Blies. So soll ein einmaliges Naturerlebnis für Bewohner der Region und für Touristen möglich werden. Darüber hinaus werden künftig Bildungsmaßnahmen entwickelt und Forschung auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes betrieben.

Das weltweite Netz von Biosphärenreservaten wird seit 1976 unter dem UNESCO-Programm "The Man And The Biosphere" ("Der Mensch und die Biosphäre", MAB) aufgebaut und umfasst gegenwärtig über 550 Gebiete in 107 Ländern. Mit dem Bliesgau wird das deutsche Netz der UNESCO-Biosphärenreservate auf insgesamt 15 erweitert. Die Anforderungen an Biosphärenreservate sind vielfältig. Sie sollen beispielhaft eine integrierte Regionalentwicklung auf den Weg bringen, zum Erhalt der Biodiversität beitragen und Klimaschutzprojekte verwirklichen. Außerdem soll der naturverträgliche Tourismus gefördert und eine umfassende Bildungsarbeit für alle Altersgruppen geleistet werden. Die Ziele setzen ein großes Engagement in der Region und auf Landesebene voraus.

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