klimawandel

19.12.2008: BUND und visuamundo präsentieren Naturschutz-Projekt bei Google Earth

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt ab sofort Europas größten Biotopverbund am früheren innerdeutschen Grenzstreifen - das Grüne Band - auf Google Earth vor. Damit können Millionen Menschen, die die kostenlose Geo-Software nutzen, die Faszination Naturschutz hautnah erleben.

Norbert Franck, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND: "Wir laden ein zu einer faszinierenden Entdeckungsreise an das Grüne Band. Lernen Sie seine Artenvielfalt virtuell kennen und erleben Sie, wie der BUND und seine Spenderinnen und Spender das Lebensband schützen."

Gemeinsam mit den Google-Earth-Spezialisten der Oldenburger Medienagentur visuamundo entwickelte der BUND eine aufwändige Inszenierung, die neue Maßstäbe setzt. Auf einer virtuellen Rundtour können die Besucherinnen und Besucher das Grüne Band an vier Standorten kennenlernen. Eine interaktive Tour durch Landschaften und Lebensräume eröffnet einen einzigartigen Blick aus der Vogelperspektive auf wichtige Schutzprojekte des BUND. Diese können anhand von eingebettetem Bild- und Videomaterial, aber auch auf Rundflügen komfortabel erkundet werden.

Volker Wittpahl, Geschäftsführer von visuamundo: "Bilder sagen mehr als Worte, Geschichten mehr als Bilder, Inszenierungen aber erwecken Geschichten zum Leben. Mit dieser Pro-Bono-Aktion setzen wir ein Zeichen für lebendigen Umweltschutz."

Franck: "Wenn sich der Fall des Eisernen Vorhangs im nächsten Jahr zum zwanzigsten Mal jährt, zeigt die Inszenierung auf eindrückliche Weise, wie aus dem ehemaligen Todesstreifen eine Lebenslinie - das Grüne Band - wurde. Hier wächst im Wortsinn zusammen, was zusammen gehört und bietet Lebensraum für seltene Arten."

Das Grüne Band zieht sich entlang der ehemaligen Grenze quer durch Deutschland und Europa. Es bietet bedrohten und Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Rückzugsraum, der vielerorts nicht  mehr gegeben ist. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 setzt sich der BUND für den Schutz des Grünen Bandes ein.

Die Google-Earth-Inszenierung und Informationen zum Grünen Band finden Sie unter http://www.bund.net/gruenesband-auf-googleearth. Die Google-Earth-Software können Sie auf den Internetseiten des Anbieters
(http://earth.google.de/) herunterladden.

19.12.2008 - 11:18 Uhr, BUND

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