klimawandel

Weltweite Studie deckt auf - Umweltaspekte im Haushalt viel zu wenig berücksichtigt

Weltweite Studie deckt auf: So spülen und waschen die Verbraucher

(openPR) Umweltaspekte im Haushalt viel zu wenig berücksichtigt

•    ECO-Spülgänge werden weltweit nur von einem Drittel der Haushalte genutzt.
•    Mehrheit der Verbraucher verschwendet Energie und Wasser durch unnötiges Vorspülen mit der Hand.
•    Deutsche und Italiener haben ihr Umweltverhalten beim Spülen am meisten verändert.
•    Wird zum Waschmittel ein Fleckenentferner verwendet, ist die durchschnittliche Wassertemperatur 15 Grad niedriger.

Mannheim, 27. August 2009 – Umweltschonendes Spülen und Waschen ist noch lange nicht alltäglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von Reckitt Benckiser in den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Polen durchgeführte Studie von tns-Infratest. Die Befragung von 7.000 Haushalten unterstreicht damit, wie wichtig Aufklärungskampagnen wie „Unser Zuhause – Unsere Erde“ für ein stärkeres Umweltbewusstsein im Haushalt sind.

Spül- und Waschmaschinen sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Allein in Deutschland steht laut der aktuellen Studie von Reckitt Benckiser in 66 Prozent der Haushalte eine Spül- und in 94 Prozent eine Waschmaschine. Da beide Geräte zusammengenommen rund ein Drittel des privaten Energieverbrauchs ausmachen, kommt ihnen bei der Reduzierung von Umweltbelastungen im privaten Bereich eine zentrale Rolle zu. Zwar haben die Hersteller von Spül- und Waschmaschinen in den vergangenen Jahren sehr effiziente Energie- und Wassersparprogramme entwickelt, diese werden jedoch laut Studie viel zu selten verwendet.
ECO-Spülgänge in Deutschland nur selten verwendet

Deutlichstes Beispiel für eine nach wie vor zu geringe Berücksichtigung von Umweltaspekten beim Spülen ist die weit verbreitete Nutzung der Normalspülprogramme. Während moderne ECO-50-Programme nur von einem Drittel der Verbraucher gewählt werden, gibt die überwiegende Mehrheit der Befragten an, schmutziges Geschirr und Besteck weiterhin bei 50 bis 60 Grad Celsius in der Maschine zu reinigen. Mit positivem Beispiel gehen lediglich die Franzosen voran. Hier nutzt mit 43 Prozent fast die Hälfte der Haushalte die Möglichkeit, mit ECO-50-Programmen Wasser, Strom und damit nicht zuletzt auch Geld zu sparen. Deutschland liegt mit einem Wert von 33 Prozent im Mittelfeld.

Neben dem Spülen mit zu hohen Temperaturen zeigen die Studienergebnisse außerdem, dass abgesehen von den Franzosen die Mehrheit der Befragten ihr Geschirr per Hand vorspült. In Deutschland liegt der Prozentsatz mit 51 Prozent zwar deutlich niedriger als etwa in den USA (82 Prozent) oder Italien (64 Prozent), dennoch wird auch hier durch das unnötige Vorspülen – gerade unter warmem Wasser – nicht nur kostbares Trinkwasser verschwendet, sondern auch zusätzliche Energie verbraucht.

Unabhängig von den aktuellen Nutzergewohnheiten hat Reckitt Benckiser auch nach jüngsten Veränderungen im Spülverhalten gefragt. Vor allem Deutsche (44 Prozent) und Italiener (45 Prozent) gaben an, zunehmend auf Umweltaspekte zu achten. Dringender Nachholbedarf besteht hingegen in Polen: Gerade einmal 20 Prozent gaben an, beispielsweise beim maschinellen Abwasch bewusst niedrige Temperaturen zu wählen.

Fleckenentferner lassen Verbraucher umweltschonender Waschen

Wie beim Spülen nutzen auch beim Waschen viel zu wenige Verbraucher die Möglichkeit, Umweltbelastungen zu reduzieren. Häufig werden Waschgänge mit zu hohen Temperaturen gewählt. Nur 16 Prozent der Deutschen gaben an, aus Umweltschutzgründen einen zusätzlichen Fleckenentferner zu verwenden, um mit niedrigeren Temperaturen waschen zu können. Mit diesem Ergebnis liegen sie sogar noch unter dem internationalen Durchschnitt von 18 Prozent.

Wird nämlich zusätzlich zum Waschmittel ein Fleckenentferner verwendet, liegt die durchschnittliche Wassertemperatur bei 35,2 Grad Celsius, während ohne Fleckenentferner die Maschinen in der Regel mit 50,6 Grad Celsius laufen. Vor allem Italiener und Briten entscheiden sich für niedrigere Temperaturen – unabhängig davon, ob sie Flecken vorbehandeln oder einen Fleckenentferner zum Hauptwaschgang hinzugeben.

„Unsere Umwelt – Unser Zuhause“ leistet wichtige Aufklärungsarbeit

Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Informationsdefizite in vielen Haushalten hat Reckitt Benckiser die weltweite Aufklärungskampagne „Unser Zuhause – Unsere Erde“ gestartet. Die Initiative soll Verbraucher mit konkreten Anwendungshinweisen auf den Verpackungen der Marken finish/Calgonit, Vanish und Calgon über energie- und wassersparende Verwendung aufklären. Weitere Tipps finden Verbraucher außerdem auf der Webseite www.unserzuhause-unsereerde.de. Ziel der Kampagne ist es zu zeigen, welchen wichtigen Beitrag jeder Einzelne zur Verringerung des CO2-Ausstoßes leisten kann und dabei durch einen geringeren Strom- und Wasserverbrauch auch den eigenen Geldbeutel entlastet.

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