klimawandel

Jugendwettbewerb 'Meine Umweltidee'

Preisträgerin besucht europäische Sharp Solarmodulfabrik in Wrexham

Im Rahmen der Kampagne „Jugend mit unendlich viel Energie“ rief das Bundesumweltministerium Jugendliche dazu auf, eigene Ideen und Projekte zum Thema Klimaschutz zu entwickeln. Der Gewinnerin in der Kategorie „Erneuerbare Energien“ winkte dabei ein ganz besonderer Preis: ein Blick hinter die Kulissen der europäischen Sharp Solarmodulfabrik im britischen Wrexham.

Hamburg, 03.09.2009. Im Mittelpunkt der Kampagne steht die interaktive Internetplattform www.mein-umweltblog.de. Für die Teilnahme am Wettbewerb waren  Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland aufgefordert, ihre Ideen rund um  Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltiger Mobilität hier hochzuladen und zu diskutieren. Die Resonanz war riesig: Rund 400 Film-, Bild- und Wortbeiträge konkurrierten bis Ende Januar 2009 um die Siegerpreise. Lisa Christofzik aus Baden-Württemberg hat in ihrer Solarvision unter dem Titel „das Solardorf“ geprüft, ob ihr Ort in der Nähe von Karlsruhe komplett mit Solarenergie versorgt werden könnte - und damit die exklusive Besichtigung der europäischen Sharp Solarfabrik in Großbritannien gewonnen.

„Ich freue mich, dass gerade dieser Beitrag gewonnen hat“, so Jurymitglied Barbara Rudek, Policy and Governmental Manager Sharp Energy Solution Europe (SESE). „Die Arbeit setzt sich kreativ und differenziert mit der Energieversorgung von morgen auseinander. Dabei zeigt die Autorin nicht nur das Potenzial der Solarenergie und speziell der Photovoltaik auf, sondern weist ebenso auf die Notwendigkeit hin, sich unabhängig von fossilen Rohstoffen zu machen und den CO2-Ausstoß weltweit zu senken“, so Barbara Rudek weiter.

Schon die Preisverleihung durch Staatssekretär Michael Müller im März in Berlin war ein besonderes Erlebnis für Lisa Christofzik. Jetzt trat sie ihre Gewinnerreise nach Wrexham an und konnte hier die Produktion von Sharp Solarmodulen hautnah miterleben. „Es war sehr spannend, die einzelnen Schritte von der Solarzelle bis zum fertigen Modul erklärt zu bekommen“, sagte die Preisträgerin. „Besonders beeindruckt hat mich, wie komplex der Prozess ist und welches Know-how in jedem einzelnen Verarbeitungsschritt steckt. Die Sonnenenergie ist eine der wichtigsten Energiequellen weltweit und für die zukünftige Energieversorgung unerlässlich – und die Besichtigung der Sharp-Fabrik hat mir das Thema noch einmal näher gebracht“, so Lisa Christofzik weiter. „Meine Familie lebt dieses Thema und wir nutzen die Solarenergie selbstverständlich auch in unserem eigenen Zuhause.“

In der Modulfabrik in Wrexham fertigt Sharp seit 2004 kristalline Solarmodule für den europäischen Markt. Die erste europäische Sharp Solarfabrik hat das Produktionsvolumen von anfänglich 20 Megawatt auf mittlerweile 220 Megawatt gesteigert. Im März diesen Jahres empfing die Fabrik mit Prince Charles prominenten  Besuch: Seine Königliche Hoheit gratulierte der Sharp Produktionsstätte zum „Wales Business and Sustainability Award“, der die Umweltmaßnahmen des Unternehmens auszeichnet.

Sharp kann auf 50 Jahre Erfahrung in der Photovoltaik zurückblicken: Bereits seit 1959 erforscht und entwickelt der Solarpionier Solarzellen. Entsprechend der unterschiedlichen Anforderungen hinsichtlich Einsatzgebiet und Einbausituation erstreckt sich das Produktportfolio von kristallinen Modulen über Dünnschichtsolarmodule bis zu Lichtkonzentratoren.

Quelle:  Sharp Electronics (Europe) GmbH

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