Castorzug: Neutronenmessung ergibt 480-fach erhöhte Strahlung
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Greenpeace warnt die Polizei vor verharmlosenden Behördeninformationen
Dannenberg (ots) - Greenpeace-Experten messen seit 10.23 Uhr am Verladebahnhof in Dannenberg die Neutronen- und Gammastrahlung am Castortransport. Die Messungen nach den ersten drei Behältern zeigen, dass die Dosisleistung auch bei diesem Transport wieder hoch ist. Selbst in einer Entfernung von etwa 14 Metern konnte Greenpeace noch 4,8 Mikrosievert pro Stunde nachweisen, über 480-mal mehr als die wenige Stunden zuvor am gleichen Ort gemessene Hintergrundstrahlung durch Neutronen. Die Gammastrahlung beträgt 2,3 Mikrosievert pro Stunde, das ist 40-mal mehr als die Hintergrundstrahlung. Zwar liegt die Strahlung damit vermutlich innerhalb der Grenzwerte. Die Bewertung der Schädlichkeit von Neutronenstrahlung ist in der Wissenschaft allerdings umstritten. Nach Einschätzung der unabhängigen Umweltorganisation Greenpeace sind Grafiken der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit, die den Einsatzkräften als Datengrundlage für die Strahlenbelastungskurve zur Verfügung stehen, bewusst verharmlosend.
Read more: Castorzug: Neutronenmessung ergibt 480-fach erhöhte Strahlung
Stuttgart 21: Demokratie, nicht Bau im Mittelpunkt
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Protestforscher erstellen Profil der Demonstrierenden
Stuttgart/Berlin (pte/28.10.2010/06:15) - Die Demonstranten gegen den Bahnhofsbau in Stuttgart kritisieren vielmehr fehlende Demokratie in der Projektplanung als den Bau selbst. Das berichten Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung WZB http://www.wzb.eu. "In den Medien unterstellt man den Demonstranten meist, dass sie aus Sorge um Regionalaspekte wie Lärm, Verkehrsbelastung, Denkmalschutz oder geologische Gefahren auf die Straße gehen. Unsere Umfrage zeigt aber vielmehr Demokratiedefizite, die Kosten und die hohen Profite der Banken und Baukonzerne als Hauptmotive", so die Studienautorin Britta Baumgarten im pressetext-Interview.
Read more: Stuttgart 21: Demokratie, nicht Bau im Mittelpunkt
WWF-Umfrage: Merkels 'Energie-Revolution' fällt beim Volk durch
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der Energiepolitik der Bundesregierung und sieht große Stromversorger als Gewinner
Berlin (ots) - 59 Prozent der Deutschen sind "sehr unzufrieden" oder "eher unzufrieden" mit der Energiepolitik der deutschen Bundesregierung. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns-emnid im Auftrag des WWF Deutschland. Anlass ist die morgige Entscheidung des Bundestags über das Energiekonzept der Bundesregierung und die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken. Nur eine Minderheit von 38 Prozent beurteilt die Energiepolitik positiv und zeigt sich "eher zufrieden" (34%) oder "sehr zufrieden" (5%).
Read more: WWF-Umfrage: Merkels 'Energie-Revolution' fällt beim Volk durch
63.867 Bürger fordern: Klimaschutz ins Grundgesetz!
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Greenpeace präsentiert Vorschlag für Aufnahme in die Verfassung
Berlin (ots) - Einen Tag vor der Verabschiedung des Energiekonzeptes im Bundestag demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Berlin für die Aufnahme des Klimaschutzes in das Grundgesetz und die UN-Charta. Auf zehn Transportfahrrädern werden die Aktivisten am Nachmittag 40 Kisten mit 363.867 Unterschriften von Bundesbürgern, die diese Forderung unterstützen, zum Bundestag fahren. Dort werden die Unterschriften und eine entsprechende Petition der Vizepräsidentin des Bundestages, Katrin Göring-Eckhardt, und der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Kersten Steinke, übergeben (16.00 Uhr, Bundestag, Eingang Süd).
Read more: 63.867 Bürger fordern: Klimaschutz ins Grundgesetz!
Wertvolle Rohstoffe gehen verloren
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Sammelergebnis für Elektro(nik)-Altgeräte ist enttäuschend
Bonn (ots) - "Es gibt noch viel Potential zur Gewinnung von Rohstoffen mit Hilfe des Elektrorecyclings, aber wir müssen unsere Anstrengungen deutlich intensivieren." Das sagt Ullrich Didszun, Vizepräsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. und Vorsitzender des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling. Er verweist dabei auf die jüngst vom Bundesumweltamt veröffentlichten Zahlen aus dem Jahre 2008. Hier wird dokumentiert, dass ca. 694.000 Tonnen an Altelektrogeräten in den Recyclingprozess eingeschleust wurden. "Das ist ein enttäuschendes Ergebnis und bleibt hinter unseren Erwartungen zurück", erklärt bvse-Experte Andreas Habel.
BDI erleichtert über Begrenzung der Energiesteuererhöhung
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Unternehmen müssen dennoch jährlich rund 800 Millionen Euro mehr Steuern zahlen
Berlin (ots) - Der BDI zeigt sich erleichtert, dass die ursprünglich vorgesehene Vervielfachung der Energie- und Stromsteuern für energieintensive Unternehmen zumindest begrenzt werden soll. "Die ursprünglichen Pläne hätten die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und damit viele 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland ernsthaft gefährden können", erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Dienstag in Berlin, weil nunmehr Zahlen zu den finanziellen Auswirkungen der Koalitionsberatungen vom Sonntag vorliegen,
Read more: BDI erleichtert über Begrenzung der Energiesteuererhöhung
Tropische Wälder schützen die biologische Vielfalt und das Klima
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Bundesumweltministerium stellt 10 Millionen Euro für Fonds der Weltbank zur Verfügung
Das Bundesumweltministerium stellt für den Schutz der tropischen Wälder zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung. Das kündigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen am Dienstag in Nagoya, Japan, an. Röttgen: „Noch immer gehen jährlich rund 13 Millionen Hektar Wald verloren. Gerade die tropischen Wälder haben sowohl für die biologische Vielfalt als auch für den Klimaschutz eine herausragende Bedeutung. Mit ihrem Verlust zerstören wir nicht nur unsere Lebensgrundlagen sondern auch die künftiger Generationen.“
Read more: Tropische Wälder schützen die biologische Vielfalt und das Klima
Klima-Zeitbombe tickt in der Arktis
- Details
- Kategorie: Klimawandel
Freisetzung enormer Kohlenstoff-Vorräte bei weiterer Erwärmung
Wien (pte/23.10.2010/06:10) - Die Erderwärmung ist in der Arktis stärker als im Rest der Welt. Diese Veränderungen beeinflussen das Weltklima, sind jedoch bisher noch kaum erforscht. Ein Projekt der European Science Foundation ESF http://www.esf.org aus acht Ländern will dies nachholen. "Einiges deutet darauf hin, dass in der Arktis eine Klima-Zeitbombe tickt. Bedenklich ist besonders, wenn die enormen Mengen an Kohlenstoff im Permafrost durch dessen Auftauen an die Atmosphäre gelangen", berichtet Projektkoordinator Andreas Richter von der Universität Wien http://www.ecosystem-research.net gegenüber pressetext.
Weitere Beiträge ...
- Wer soll die Energiewende bezahlen - Wir oder unsere Kinder?
- Bundesbürger wollen 100 Prozent Ökostrom
- Gesellschaftliches Bekenntnis zu Erneuerbaren Energien
- Vier Kommunen für vorbildliche Energieeffizienzprojekte ausgezeichnet
- „Berlin stöpselt um“ – spektakuläre Stromwechselparty am Brandenburger Tor
- Am 10.10.2010 sind weltweit Menschen für den Klimaschutz aktiv
- Magdeburg wird erste energieeffiziente Musterkommune der dena
- Deutschland soll weltweit ressourceneffizienteste Volkswirtschaft werden
- Geheimverhandlungen zu Gorleben gefährden öffentliche Sicherheit
- Bioland und Greenpeace fordern reines Saatgut ohne Gentechnik
- Bonn, Essen und Halle sind Deutschlands recyclingpapierfreundlichste Städte
- Energiekonzept: Kein Durchbruch für die Gebäudesanierung
- Startschuss gefallen: YOU goes green
- Stadtwerke zum Energiekonzept der Bundesregierung
- CDU/CSU und FDP wollen mit Rezepten von gestern Zukunft gestalten
- Energiekonzept: Erneuerbare Energien und Klimaschutz bleiben auf der Strecke
- Bürger schicken 21.000 Protestfaxe an Röttgen und Brüderle
- Wie Norwegens Wasser die Atompolitik der Bundesregierung zu Fall bringen könnte
- Umweltminister Röttgen bereitet Ende von Abfallvermeidung und Ressourcenschonung vor
- Energiekonzept der Bundesregierung: Gewogen und für zu leicht befunden
