klimawandel

Mit Kupfer die Sonne anzapfen

Immer mehr Hausbesitzer sparen bei den Strom- und Heizkosten denn sie nutzen eine Solarkollektorenkombination zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung.

Das rote Metall sorgt für eine nahezu verlustfreie Wärmeübertragung

(djd). In den meisten Haushalten wird das Trinkwasser noch immer ausschließlich durch die teure Verbrennung von Gas oder Öl erhitzt. Clevere Hausbesitzer aber tun etwas gegen die Schwindsucht ihres Geldbeutels und für den Schutz des Klimas - sie lassen die Sonne für sich arbeiten, die in Deutschland je nach Region immerhin zwischen 1.370 und 1.740 Stunden im Jahr scheint. Auf rund 11,3 Millionen Quadratmetern Kollektorfläche auf deutschen Dächern wird nach Angaben des Bundesverbandes der Solarwirtschaft die kostenlose und klimaneutrale Energiequelle bereits genutzt, die Fläche würde beinahe 1.400 Fußballfelder abdecken. Ihr Energiepotenzial entspricht mit 7,9 Gigawatt der Leistung von rund zehn durchschnittlichen Kohlekraftwerken.


Effizienter Wärmeleiter

Für eine möglichst verlustfreie Übertragung der Wärmeenergie aus der Sonne ins Haus sorgt ein Metall, das der Mensch sich schon seit rund zehn Jahrtausenden vielfältig zunutze macht: Kupfer. Wie der berühmte rote Faden durchzieht das rote Metall so gut wie alle Teile einer Solaranlage. Die meisten Wärmeabsorber in den Kollektoren sowie die Rohre, durch die das erwärmte Wasser ins Haus strömt, sind aus Kupfer. Der Strom zur Steuerung der Anlage fließt ebenfalls durch Kupferleitungen. Gut für die Umwelt ist die Verwendung des Materials auch, wenn eine Solaranlage am Ende ihrer "Dienstzeit" angelangt ist - Kupfer lässt sich beliebig oft recyceln.

Recyclingfreundlicher Rohstoff

Auch wenn die Nutzung von Sonnenenergie weiter exponentiell zunehmen sollte, ein Engpass beim Rohstoff Kupfer steht nicht zu befürchten. Da immer noch neue Lagerstätten gefunden werden, vergrößert sich die verfügbare Menge sogar stetig. Nach aktuellen Schätzungen liegen die weltweiten Kupferreserven bei rund 2,3 Milliarden Tonnen. Dank seiner einfachen Recyclingfähigkeit ohne Qualitätsverluste gibt es im Übrigen nur wenig Schwund.

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