klimawandel

Süddeutsches Konsortium präsentiert größten deutschen Windpark in der Nordsee - Global Tech I

Wolfschlugen (ots) - Innovatives Baden-Württemberg: Süddeutsches Konsortium ermöglicht größten deutschen Offshore-Windpark in der Nordsee - Windpark Global Tech I spart jährlich über 1.4 Millionen Tonnen  CO2 ein  - Ab 2012 Erneuerbare Energie für 1 Millionen Menschen pro Jahr  - Über 1000 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen

Im Rahmen ihrer heutigen Pressekonferenz präsentiert die Wolfschlugener Wetfeet Offshore Windenergy GmbH den neuen Nordsee-Windpark Global Tech I. Mit einem hochkarätigen Konsortium, bestehend aus der Schweizer EGL AG, der HEAG Südhessische Energie HSE AG, der Norderland Projekt GmbH und der Windreich AG sowie den leistungsstarken Partnern STRABAG und AREVA Multibrid, realisiert das schwäbische Unternehmen einen Windpark, der Erneuerbare Energie für mehr als 1 Millionen Menschen im Jahr liefern wird.
Ca. 110 Kilometer nordwestlich von Cuxhaven entsteht der Windpark Global Tech I in der Deutschen Bucht. 80 Windkraftanlagen der 5-MW-Klasse des deutschen Herstellers AREVA Multibrid erzeugen eine jährliche Gesamtleitung von 400 Megawatt. Hieraus leitet sich eine nutzbare Stromproduktion von rund 1,6 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr ab, mit dem man über eine Millionen Menschen mit sauberer Energie versorgen kann. Hinzu kommt, dass die Windkraftanlagen rund 1,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und somit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz erbracht wird.

"Wir sind seit vielen Jahren erfolgreich im Windkraft-Geschäft tätig und gehen jetzt mit der Realisierung von Global Tech I einen weiteren Schritt in die Zukunft der Energiegewinnung im Offshore-Bereich", so Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Willi Balz, Geschäftsführer der Wetfeet GmbH und Vorsitzender des Vorstandes der Windreich AG, die zu den Gesellschaftern der Wetfeet GmbH gehört. "Mit Global Tech I realisieren wird bereits heute die von der Europäischen Union geplanten Ziele, die Gewinnung Erneuerbarer Energien durch Windkraft weiter auszubauen", so Willi Balz im Rahmen der heutigen Pressekonferenz in Stuttgart.

Aus Sicht der Europäischen Union ist die Gewinnung Erneuerbarer Energien mittels Offshore-Windkraftanlagen einer der größten Zukunftsmärkte der nächsten Jahrzehnte. Pläne der EU sehen vor, bis 2020, rund 20 % des benötigten Energiebedarfs über Erneuerbare Energien abzudecken. Hierbei soll ein Schwerpunkt im Offshore-Bereich liegen.

"Im Januar 2009 haben wir das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES in Bremerhaven/Kassel gegründet und stellen uns damit den Herausforderungen der Zukunft. Was wir heute in der Forschung erreichen, kann rasch umgesetzt werden und trägt dazu bei, die Spitzenstellung deutscher Unternehmen weiter auszubauen", so Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer Gesellschaft und Beirat der Wetfeet GmbH am heutigen Mittag.

"Die Windenergiebranche entwickelt sich angesichts der aktuellen Herausforderungen in der Energieversorgung und beim Klimaschutz sehr dynamisch. Dieses komplexe Thema bedarf einem herausragenden Management und einer Projektorganisation, wie dies bei der "Wetfeet GmbH" entstanden ist. Als einen sichtbaren Beweis der Innovationsführerschaft "Technologie und Bildung", möchte ich Festo nennen. Am Beispiel eines Versuchsträgers ist es gelungen, in einer einzigartigen Weise die steuerungstechnischen Herausforderungen eines selbst-steuernden und selbstlernenden System, was auch für Windkraftanlagen zwingend ist, zu lösen", so Dr. Dipl. Ing. Eberhard Veit, Beirat Wetfeet GmbH und Vorstandsvorsitzender Festo AG, der auch Mitglied des Vorstands des Innovationsrats Baden-Württemberg ist.
"Die STRABAG Offshore Wind GmbH wird beim Offshore Windpark Global Tech I neu entwickelte Schwerkraftfundamente mit Unterstützung der Europäischen Union erstmalig in einer Großserie zum Einsatz bringen. Eine Besonderheit des STRABAG-Logistikkonzeptes liegt in der Vorinstallation der gesamten Windenergieanlage, bestehend aus Stahlturm, Turbine und Nabe mit Rotorblättern, auf das Schwerkraftfundament im Produktionswerk Cuxhaven", so Dr. Klaus Weber, Geschäftsführer der STRABAG Offshore Wind GmbH.

Das Projekt Global Tech I schafft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hierbei über 1000 neue Arbeitsplätze und hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 1,5 Milliarden.

Wetfeet Offshore Windenergy GmbH

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