11.05.2007: Klimadebatte - wissen ist besser als glauben!

Austrian Research Centers liefern die fachlich saubere Grundlage für die europaweite Klimadiskussion

Wien/Seibersdorf (pts/11.05.2007/12:45) - Die Ursachen von Umweltproblemen sind vernetzt, die Auswirkungen für den Menschen nicht unmittelbar spürbar. Österreichische ForscherInnen liefern den wesentlichen Beitrag, um Umweltdiskussionen nicht zur Glaubensfrage abgleiten zu lassen. Die Austrian Research Centers haben mit UWEDAT in umfassendes Umweltmonitoring-System entwickelt, das als "best practice" international Anwendung findet. Die Vision der ExpertInnen ist es aber, Umweltdaten in Zukunft europaweit zu vernetzen. Für effizienten Klimaschutz zum Beispiel ist das eine unbedingte Voraussetzung. Die EU fördert die ambitionierten Ziele der ÖsterreicherInnen mit dem Forschungsprojekt SANY. Umweltforschung made in Austria stark nachgefragt Während die öffentliche Diskussion von Umweltthemen allzu oft von persönlichen Überzeugungen oder kurzfristigen Interessen beeinflusst ist, arbeiten die österreichischen ForscherInnen an immer exakteren Datensystemen, die verlässliche Antworten liefern. "Umweltmonitoring ist zu einem besonders erfolgreichen Standbein der Austrian Research Centers geworden. Im Prinzip geht es dabei immer darum, verschiedenste Umweltdaten zu messen, zu bündeln und zu sinnvollen und leicht verständlichen Daten zu verrechnen. Das Anwendungsgebiet von UWEDAT ist breit gestreut und reicht von Hochwasserprognosen, über
Luftgütemessungen bis zur Erfassung von Strahlenbelastungen.", sagt Hubert Hahn, Leiter der Business Unit Umweltinformationssysteme. Bei komplexen Aufgabenstellungen sind die österreichischen ExpertInnen international gefragt. So verlässt sich das junge EU-Mitglied Rumänien bei der Messung der Luftgüte vollständig auf die SpezialistInnen der Austrian Research Centers.

Vision der ARC-ForscherInnen ist die europaweite Vernetzung Mittelfristig braucht es aber Messsysteme, die grenzüberschreitend arbeiten, denn Umweltbelastungen machen nicht an Landesgrenzen halt. Je schneller Daten vergleichbar gemacht werden, desto sinnvoller können Klimaschutzmaßnahmen im EU-Raum umgesetzt und überwacht werden. Die Seibersdorfer geben auch hier den Takt vor. Sie haben die Koordination des integrierten Forschungsprojektes SANY im 6. Rahmenprogramm der EU übernommen. Ziel ist es, die Umweltüberwachung europaweit einheitlich zu gestalten, um auf Bedrohungen rasch und effizient reagieren zu können. Das gilt für den Dauerbrenner Klimaschutz genauso wie für kurzfristig auftretende Umweltprobleme wie Wasser- und Luftverunreinigungen oder Hochwassergefahr.

Diskussionen zum Klimaschutz sind wichtig. Rasche und konkrete Maßnahmen sind aber Pflicht, wenn die Umwelt aus dem Gleichgewicht gerät. Entscheidungsgrundlage müssen zuverlässige und hochprofessionelle Messdaten sein.

Weitere Informationen: http://www.sany-ip.eu , http://www.arcs.ac.at/it

Die Austrian Research Centers sind das größte außeruniversitäre Forschungszentrum Österreichs. Mit ihren innovativen Entwicklungen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der technologischen Wissensbasis der österreichischen Wirtschaft und zur Sicherung der Standorte im internationalen Wettbewerb. (Ende)

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070511019
Aussender: Austrian Research Centers GmbH
Ansprechpartner: Mag. Michael Hlava
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Tel. +43 50550 2046

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