Sei ein Futurist!

Mehr als eine Million Euro für Nachhaltigkeit

dm und die Deutsche UNESCO-Kommission geben Siegerprojekte in Berlin bekannt

Karlsruhe (ots) - Mehr als 50.000 junge Menschen aus ganz Deutschland, zumeist Schüler, haben sich mit 2.500 Projekten um eine Million Euro beworben. "Unsere Initiative 'Sei ein Futurist!', die wir gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen haben, war also ein voller Erfolg", sagt Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-drogerie markt. "Wir legen jetzt noch etwas nach: Weil so viele gute Bewerbungen eingegangen sind und wir schon 1.082 dm-Märkte in ganz Deutschland haben, zeichnen wir nun ebenso viele Projekte aus. Jedes der 1.082 Gewinnerprojekte erhält 1.000 Euro", so Erich Harsch.
Erfolgreiche Initiative zur Nachhaltigkeit

Ziel von "Sei ein Futurist!" ist es, junge Menschen dazu anzuregen, sich nachhaltig für eine lebenswerte Zukunft zu engagieren. Bis Ende April waren insbesondere Schüler und junge Menschen dazu aufgefordert, ihre Vorschläge einzureichen. Die große Resonanz auf diesen Aufruf erfreute die Initiatoren. Walter Hirche, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, sagte bei der heutigen Gewinnerbekanntgabe in Berlin: "Das Engagement möglichst vieler Bürger und Unternehmen ist von großer Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung. Dass so viele junge Menschen unserem Aufruf gefolgt sind, stimmt mich sehr zuversichtlich."

Die meisten Bewerbungen kamen aus Baden-Württemberg

Spitzenreiter bei der Anzahl der Bewerbungen ist Baden-Württemberg. Im Stammland von dm-drogerie markt wurden rund 460 Projekte eingereicht. "Unsere Kinder und Jugendlichen sind 'Futuristen', weil sie sich mit viel Elan und uneigennützig für eine sozial und ökologisch lebenswerte Zukunft engagieren", sagt Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau MdL. "Die Initiative hat gezeigt, dass der Nachhaltigkeitsgedanke in der jungen Generation fest verankert ist." Knapp 430 Konzepte kamen aus Nordrhein-Westfalen, wo das dm-Filialnetz besonders dicht ist. Aber auch aus dem Norden Deutschlands wurden einige kreative Bewerbungen abgegeben. "Es freut uns ganz besonders, dass auch dort, wo wir momentan unser Filialnetz neu knüpfen, gute Konzepte eingereicht wurden, die auch die Deutsche UNESCO-Kommission für förderwürdig erachtet", sagt Erich Harsch.

"Sei ein Futurist!"-Gewinner auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten 2009

Als "Förderer des Sommerfestes des Bundespräsidenten 2009" stellt dm heute gemeinsam mit seinem Kooperationspartner im Förderer-Pavillon auf dem Fest die Initiative "Sei ein Futurist" vor. Ausgewählte Gewinnergruppen werden vor Ort sein und ihre Projekte erläutern. Parallel dazu zeigen mehr als 50 Berliner Projektgruppen in sieben dm-Märkten in der Hauptstadt, was sie zur Nachhaltigkeit projektiert haben. Die Bandbreite der Themen ist groß und umfasst mit wirtschaftlichen, sozialen und Umweltfragen alle Bereiche der Nachhaltigkeit. "Wichtig war uns, dass wir junge Menschen dazu bewegen, Verantwortung für morgen zu übernehmen", erläutert Erich Harsch. Für die Jury aus Vertretern von dm und der Deutschen UNESCO-Kommission war zudem entscheidend, dass die Projekte an vielen Orten umgesetzt werden und damit Vorbild sein können.

Engagement für Menschen und Umwelt

Stellvertretend für die 1.082 Gewinner präsentieren sich auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten die "Zukunftswerkstatt Partizipation mit Perspektive" aus Berlin, die Karlsruher Gruppe "Kimmelmannschüler entdecken starke Senioren", kurz "Kess", sowie die "Natures Pirates" aus Hannover. Die "Zukunftswerkstatt Partizipation mit Perspektive" möchte Jugendliche aus Marzahn-Hellersdorf dazu bewegen, sich selbst aktiv an der Bezirkspolitik zu beteiligen. Das Projekt "Kess" fördert das wechselseitige Verständnis zwischen den Generationen, indem Förderschüler und Senioren gemeinsam am PC arbeiten und die älteren Menschen als Zeitzeugen aus ihrem Leben berichten. Die "Natures Pirates" möchten graue, anonyme Betonstädte in grüne und lebendige Lebensbereiche verwandeln und pflanzen dazu Blumen auf bisher kahle Flecken Erde in Großstädten.

Von "Sei ein Futurist!" zum UN-Dekade-Projekt

Die Initiative "Sei ein Futurist!" soll zugleich auf die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" aufmerksam machen, die die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen haben. Ihr Ziel ist es, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in der Bildung zu verankern. "Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Gewinner unserer Initiative 'Sei ein Futurist!' nun direkt bei der Deutschen UNESCO-Kommission um die Auszeichnung 'Offizielles Projekt der UN-Dekade, Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014' bewerben würden", sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. "Diesen Rang erlangen innovative Projekte, die die Nachhaltigkeitsbildung vor Ort fördern - unsere heutigen Gewinner haben da sicher gute Chancen."

Nachhaltiges Handeln bei dm

Der Nachhaltigkeitsgedanke ist bei dm-drogerie markt fest verankert. Das bedeutet zum Beispiel, für junge Menschen eine lebenswerte Zukunft mitzugestalten. Das Unternehmen hat im Sommer 2008 1.000 neue Lehrlinge eingestellt und bietet auch 2009 wieder mehr als 1.000 neue Ausbildungsplätze an. Mit Theaterworkshops stärkt dm soziale und kommunikative Fähigkeiten seiner Lehrlinge. Mit seiner Kulturinitiative "ZukunftsMusiker" hat dm bereits mehr als 40.000 Kindern den Zugang zur Musik und zu Musikinstrumenten ermöglicht, im Januar 2009 begann mit dem Pilotprojekt "Singen in Kindergärten" ein weiteres Kapitel der "ZukunftsMusiker". Bei der Entwicklung der dm-Qualitätsmarken spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine wesentliche Rolle, und auch in vielen anderen Bereichen von dm, wie beispielsweise im Energiemanagement, gibt es zahlreiche nachhaltige Initiativen. Bereits seit 1994 unterstützt dm die Verbraucher Initiative e.V., die sich für eine ökologisch und sozial verträgliche Produktion und Distribution von Waren einsetzt. "Unser Ziel ist es, die Gesellschaft positiv mitzugestalten, so dass unsere Kinder und Enkelkinder dieselben Chancen auf ein erfülltes Leben haben", betont Erich Harsch.

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