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EU begrüßt Anreize zur Heizungsmodernisierung im vorläufigen Energiekonzept der Bundesregierung

Essen (ots) - Mehr Förderung, steuerliche Anreize sowie Energieträger- und Maßnahmenoffenheit - für die Gebäudesanierung und somit den Wärmemarkt bietet der aktuelle Entwurf des Energiekonzepts zahlreiche positive Ansätze. Die energetische Sanierung des Gebäudebestands ist demnach der zentrale Schlüssel zur Modernisierung der Energieversorgung und zum Erreichen der Klimaschutzziele. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt diese Signale aus Berlin und die damit verbundene Chance, das Modernisierungstempo im Wärmemarkt deutlich zu steigern. Gleichzeitig kritisiert die IEU, dass die Chancen des Erdgases für den Energiemix der Zukunft nicht ausreichend genutzt werden.

Sperre für Marktanreizprogramm aufgehoben

Berlin (ots) - Hausbesitzer, die ihre alte Heizung mit erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen wollen, können wieder mit attraktiven Fördermitteln aus dem Marktanreizprogramm (MAP) rechnen. Der Haushaltsausschuss hat eine Aufhebung der Haushaltssperre beschlossen. "Wir empfehlen Hausbesitzern mit alten Heizungen, ihre Heizungen zu erneuern und die Förderung zu nutzen. Die Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe lohnt sich dank sinkender Heizkosten und staatlicher Förderung doppelt", so Thomas Kwapich, Bereichsleiter der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Die dena gibt hier einen Überblick zu den verschiedenen Förderbedingungen für erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden:

Kostenloses Heizgutachten und BetriebsstromCheck decken Überzahlungen auf

Berlin (ots) - 560 Millionen Euro zahlen deutsche Mieter jährlich an ihre Vermieter für den Betriebsstrom der Heizanlage. Das sind etwa 32 Euro pro Haushalt. "100 Millionen davon können leicht eingespart werden, wenn alle Gebäude auf dem aktuellen Stand der Technik wären", sagt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH. Der aktuelle Betriebsstromspiegel auf www.heizspiegel.de hilft beim Einordnen der Betriebsstromkosten. Rund 3.000 Heizkostenabrechnungen hat co2online dafür ausgewertet und ermittelt, wie viel Geld Mieter 2009 durchschnittlich für den Strom zahlten, der Heizanlage und Heizungspumpe antreibt.

Bundeskanzlerin und Schirmherrin Angela Merkel begrüßt Erfolg der Stiftungs-Initiative

Osnabrück/Leipzig (ots) - "Haus sanieren - profitieren" ist weiterhin auf Erfolgskurs: Die Klimaschutz- und Beratungskampagne der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und des deutschen Handwerks konnte jetzt mit Holger Sauermann (49), Bauunternehmer aus Leipzig, den 10.000. geschulten Handwerker begrüßen. Er ist nun "fit" in Sachen energetische Haussanierung und Hausbesitzern bei Sanierungsfragen behilflich. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte den Erfolg der DBU-Initiative, deren Schirmherrschaft sie vor einem Jahr "sehr gern" übernommen hatte. Über den Kampagnenerfolg freute sich auch Otto Kentzler, der Präsident des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH): "Jeder Kampagnen-Handwerker setzt neue Impulse für die Bauwirtschaft und das Klima." DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde betonte: "Wir freuen uns, dass der Klimaschutz in den eigenen vier Wänden an Bedeutung gewinnt!"

Zur Abstimmung des Europäischen Parlaments über die Ampelkennzeichnung erklärt Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch:

"Das Votum gegen die Ampel ist enttäuschend. Statt Bürgernähe herrscht in Europa die Lobbymacht der Industrie. Obwohl zahlreiche nationale und europäische Spitzenverbände von Ärzten und Kinderärzten, verschiedenste Patientenorganisationen, Krankenversicherungen bis hin zu Verbraucherverbänden sich vehement für die Ampelkennzeichnung eingesetzt haben, obwohl die Vorzüge der Ampelkennzeichnung gegenüber allen anderen Systemen vielfach durch wissenschaftliche Studien belegt wurden und die meisten Verbraucher die Ampel wollen, haben sich die Parlamentarier unter dem Einfluss der Industrielobby gegen die Ampel entschieden.

1275478955i25648Pilotprojekte zeigen Möglichkeiten energiesparenden Bauens

Selbst in Hallenbädern hilft die Passiv-Bauweise beim Energiesparen (Foto: aboutpixel.de/Simbär)

Dresden/Innsbruck/Wien (pte/07.06.2010/06:20) - Mitteleuropa ist Vorreiter im Passivbau. 13.500 der weltweit etwa 20.000 Passivhäuser stehen allein in Deutschland. Das spiegelte sich auch am Besucherinteresse an der internationalen Passivhaustagung http://www.passivhaustagung.de wider, die am letzten Maiwochende in Dresden stattfand. "Große Delegationen aus Japan, den USA und Kanada kamen um zu sehen, wie der Fortschritt der Entwicklung bei uns läuft", berichtet Tagungsorganisator Wolfgang Feist, Leiter des Passivhaus-Institutes, im pressetext-Interview.

Was bei der Installation einer thermischen Solaranlage beachtet werden muss

Die Wärme der Sonne zu nutzen ist für viele Hausbesitzer ein erster Schritt weg von den hohen Heizkosten. Thermische Solaranlagen nutzen die Wärme der Sonne für die Erwärmung von Wasser. Vor allem für Hausbesitzer ist dies interessant: Sie können im Sommer den Heizkessel meist komplett abschalten und Geld und Energie sparen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) erklärt, auf was Interessierte achten müssen.

Abstimmung im Europaparlament am 18. Mai

Kurz vor der Abstimmung über die künftige Nährwertkennzeichnung im Europaparlament am 18. Mai belegt eine Studie der Fachhochschule Münster: Die Nährwert-Ampel ist der Industrie-Kennzeichnung GDA deutlich überlegen. "Die wissenschaftlichen Argumente sprechen eindeutig für eine Nährwertkennzeichnung mit Signalfarben", sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. "Nun bestätigt eine weitere Studie, dass die Ampel einfach besser funktioniert als das komplizierte Verwirr-System der Großkonzerne. Vorteile für das GDA-System konnten dagegen nur die Studien ermitteln, die die Industrie selbst finanziert hat."

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